Wunder Hypnose

Die Herkunft des Wortes „Hypnose“ entstammt dem Griechischen, wo es so viel wie „schläfrig sein“ oder schlichtweg „schlafen“ bedeutet. Laut Duden handelt es sich bei einer Hypnose um einen „schlafähnlichen Bewusstseinszustand, der von jemandem durch Suggestion herbeigeführt werden kann und in dem die Willens- und teilweise auch die körperlichen Funktionen leicht zu beeinflussen sind“. Dabei kennt jeder von uns selbst Hypnose- oder Trancezustände – auch wenn man noch nie Klient eines Hypnotiseurs gewesen ist. So etwa Profisportler – sie versetzen sich vollkommen automatisch und unbewusst bei Wettkämpfen in Trancezustände. Sie fokussieren sich ausschließlich auf ihr Ziel. Was um sie herum passiert, wird nur rudimentär wahrgenommen. Frauen würden eine Geburt und ihre Strapazen nicht so gut bewältigen, würden sie sich nicht selbst in einen Hypnosezustand versetzen können. Aber auch jeder Autofahrer kennt die Situation: Man fährt auf der Autobahn von A nach B und fragt sich schlussendlich, was die letzten 100 Kilometer so passiert ist, weil man plötzlich merkt, schon längst angekommen zu sein. „Dennoch hat man keinen Unfall gebaut. Das aber eben genau deshalb, weil unser Unterbewusstes deutlich zuverlässiger ist als unser wacher, nur scheinbar so klarer Verstand. Denn, eigentlich ist genau er es, der uns ablenkt und uns oft davon abhält, so zu agieren oder so zu fühlen, wie wir uns das eigentlich wünschen würden“, erklärt Franz Podek, Hypnosepsychotherapeut im burgenländischen Bad Sauerbrunn.

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