Wirbelsäulen-Gymnastik

 Was ist Wirbelsäulengymnastik?

Für einen gesunden Rücken ist nicht nur die Beweglichkeit des gesamten Rückens wichtig, es ist ein Miteinander aller Strukturen wie Bauchmuskulatur, Muskulatur der Arme und Beine sowie die Beweglichkeit der Gelenke in Schulter, Hüfte, Armen und Beinen. Erst ihr ausgewogenes Zusammenspiel sorgt für einen funktionsfähigen und schmerzfreien Rücken.

Wirbelsäulentraining beginnt mit der Schulung der eigenen Körperwahrnehmung und einer Sensibilisierung für rückengerechtes Verhalten. Fehlerhafte Bewegungsabläufe sollen erkannt und in weiterer Folge korrigiert werden.

Gezielten Mobilisierungs-, Kräftigungs- und Dehnungsübungen aktivieren und stärken die für die aufrechte Haltung verantwortliche Muskulatur.

Übungen für zu Hause sollen die Umsetzung in den Alltag erleichtern.


Wozu? Grundprinzipien

Eine schwache Rückenmuskulatur hat einen wesentlichen Einfluss auf die Schmerzentstehung im Wirbelsäulenbereich – Rückenschmerzen sind die Folge.

Je weniger ausgeprägt die Muskulatur ist, umso geringer ist deren Stützfunktion und desto häufiger kommt es zu Problemen mit Wirbelgelenken und Bandscheiben.

Ziel ist es die Rückenmuskulatur zu stärken, Rückenschmerzen zu verhindern, beseitigen oder positiv zu beeinflussen, ein neues Körperbewusstsein und rückengerechtes Verhalten bei allen Bewegungen im Alltag, Beruf und Sport zu entwickeln und dadurch das persönliche Wohlbefinden zu fördern und die körperliche Beweglichkeit zu erhalten.

 

Für wen?

Wirbelsäulengymnastik versteht sich als Training zur Vorbeugung und als Training bei Wirbelsäulenproblemen (wie Bandscheibenvorfällen, Cervikalsyndrom, ISG Problematik) im Anschluss an Physiotherapien für Frauen und Männer jeden Alters.


Autor:
Dr. Ursula Scheibenreif-Pavlu, dipl. Gesundheits- und Wirbelsäulentrainerin, www.sichrichtigbewegen.at

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