Wenn die Beine versagen

Polyneuropathie. Ursachen und Behandlung der Erkrankung

Zunächst kribbelten die Zehen. Danach stellte sich Taubheit in den Füßen ein, die sich ausbreitete. Maria G. verspürte beim Gehen immer mehr Unsicherheit, bis es zum Sturz kam. Erst dann beschrieb sie dem behandelnden Arzt die vorausgegangenen Symptome und es kam zur Diagnose: Maria G. leidet an Polyneuropathie. Von der Erkrankung hatte sie davor noch nie etwas gehört. „Bei Polyneuropathie handelt es sich um Fehlfunktionen der Nerven, Schätzungen nach ist jeder 10. Österreicher betroffen“, sagt Prim. Dr. Peter Biowski, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation im Evangelischen Krankenhaus Wien. „Typische Symptome sind Störung der Sensibilität wie Taubheitsgefühl, Ameisenlaufen und brennende, stechende Schmerzen. Die Bewegungsfähigkeit ist manchmal gestört, es kommt zu Kraftlosigkeit und auch zu Gangstörungen.“ 

Vielschichtige Erkrankung Polyneuropathie beginnt, so wie bei Maria G., in den meisten Fällen in den Zehen. Typische Symptome sind Kribbeln, Stechen und Brennen sowie ein Taubheitsgefühl, wobei sich die Probleme bis zur Körpermitte ausdehnen können. Ihren Ursprung haben die Gefühlsstörungen in den Nerven, die Muskeln, Haut und Organe mit dem Gehirn verbinden. Sind diese geschädigt, ist die Weiterleitung von Informationen zwischen Gehirn, Rückenmark und dem Rest des Körpers gestört. „Es gibt etwa 500 Ursachen für Polyneuropathie, z. B. Diabetes, Chemotherapie“, fasst Prim. Dr. Peter Biowski zusammen. Zwar ist die Diagnostik mittlerweile fortgeschritten, dennoch bleibt bei jedem 5. Patienten der Auslöser für die Erkrankung im Dunkeln. 

Geeignete Therapie Sind die Ursachen bekannt, werden diese behandelt. Zusätzlich wird Elektrotherapie eingesetzt. „Ich empfehle Hochtontherapie als Behandlung“, so Prim. Dr. Peter Biowski. „Das ist eine moderne, angenehme Form der Elektrotherapie. Sie wird in Kliniken und Praxen eingesetzt. Mit dem Heimtherapiegerät HiToP 191 kann man die Therapie auch zu Hause durchführen, denn das Gerät ist einfach zu bedienen.“ Es handelt sich um eine sanfte Wechselstromform. Studien beweisen an die 75 Prozent Erfolgsrate. Prim. Dr. Peter Biowski: „Ebenso viel Erfolg haben meine Patienten: Die neuropathischen Schmerzen, Sensibilitätsstörung und Missempfindungen werden weniger, oft verbessert sich sogar die Schlafqualität.“ www.polyneuropathie.at

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