Wellness & Wohlbefinden

 

Zeckenschutz

Katzen und Hunde, die sich viel im Freien aufhalten, sind sehr für Zecken anfällig, die besonders bei Hunden schwere Krankheiten auslösen können. Stellen Sie deshalb sicher, dass Ihr Liebling geschützt ist: Bei Hunden sind Zecken-Halsbänder mit dem Wirkstoff Pyrethroid zu empfehlen, der sich über den Körper verteilt. Katzen vertragen diesen Wirkstoff nicht, bei ihnen sollte man zu Tropfen, die Fipronil enthalten, greifen (einen Tropfen auf den Nacken träufeln). Der Schutz sollte bei Hunden nach spätestens sechs Monaten, bei Katzen nach spätestens vier Wochen erneuert werden.

Schnecken loswerden

Schnecken können für (Hobby-)Gärtner zur Plage werden, wenn sie sich über die liebevoll gehegten Gartenpflanzen hermachen. Schneckenkorn ist zwar gegen die schleimigen Weichtiere effektiv, aber auch für Katzen und Hunde äußerst schädlich! Mittel, die auf Eisen-III-Phosphat basieren, sind weniger giftig. Als nützliche Fallen erweisen sich nasse Säcke, in denen sich Schnecken gerne sammeln – Bierflaschen allerdings ziehen noch mehr Schnecken an! Da die Tiere trockene Wege scheuen, sollte man den Bereich um das Beet trocken halten. Auch Schneckenzäune können helfen. Doppelt praktisch: Pflanzen Sie Thymian, Salbei, Rosmarin oder Kapuzinerkresse – diese Kräuter wehren Schnecken ab.

Nörgelnde Frauen sind tödlich

Männer von nörgelnden Frauen sterben früher. Das hat nun eine aktuelle Studie aus Kopenhagen belegt. Die Gesundheit und das Sozialleben von insgesamt 9.875 Männern und Frauen wurden elf Jahre lang von Sozialmedizinern beobachtet. Im Laufe dieser Jahre starben vier Prozent der Frauen (196) und sechs Prozent der Männer (226), meist an Krebs, Herz- und Lebererkrankungen sowie Unfällen. Auch Selbstmord war eine häufige Todesursache. Aber: Diejenigen, die die sich häufig mit den Sorgen und den Anforderungen ihrer Lebenspartner auseinanderzusetzen hatten und keine glückliche Beziehung führten, besaßen ein 50 bis 100 Prozent höheres Sterberisiko gegenüber denjenigen, auf die dies nicht zutraf. Männer seien laut den Forschern um ein Vielfaches mehr betroffen als Frauen – womöglich, weil diese weniger offen über ihre Ängste und Sorgen sprechen als Frauen.

Arbeit darf Spaß machen!

Ich schreibe am liebsten in meiner Freizeit. Und vermische so den klassischen Broterwerb mit dem gesellschaftlich verordneten Feierabend. Das entspricht so gar nicht dem Geist der Work-Life-Balance, gemäß der eine Vereinbarkeit von Leben, Familie und Beruf nur möglich ist, wenn wir diese Lebensbereiche strikt voneinander trennen. Also den Unterschied zwischen lästiger Pflicht und unterhaltsamem Spiel respektieren. Mit anderen Worten: Arbeit hat keinen Spaß zu machen. Für viele Menschen ist ihr Beruf jedoch erfüllend – und trotzdem wird uns ständig das Hohelied des Nichtstuns vorgesungen. Zu sagen, dass man mit größter Lust und absoluter Freiwilligkeit abends und am Wochenende arbeitet, stempelt einen zum frustrierten Work-aholic. Die Verherrlichung der Freizeit und die damit einhergehende Abwertung beruflicher Tätigkeiten ist keine gesunde Entwicklung. Das Glück des Lebens hängt nicht von der Anzahl konsumierter Freizeitstunden ab, sondern davon, dass wir uns für berufliche Tätigkeiten entscheiden, die uns erfüllen und – ja, auch das darf sein – Freude bereiten.

Elfriede Gerdenits,
Autorin & Coach
Für alle GESÜNDER LEBEN-Leser gibt es auf http://gerdenits.at Arbeitsblätter

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