Wasser Elixier der Schönheit

 

Trink-Timing: Wie löscht man den Durst richtig?
Wer sich schön und gesund trinken will, muss allerdings noch etwas mehr tun, als auf die Menge seines Wasserkonsums zu achten. Auch die Art und Weise, wie wir Flüssigkeit zu uns nehmen, zählt. Menschen sind schließlich keine Kamele. Wir können keine großen Wassermengen auf Vorrat speichern. Wird mehr Wasser aufgenommen als benötigt, wird die überschüssige Menge einfach ausgeschieden. Experten raten daher davon ab, große Wassermengen auf einmal zu trinken. Besser sind kleine Mengen, die man gleichmäßig über den Tag verteilt zu sich nimmt. Anders verhält es sich nur in Momenten, in denen der Körper besonders viel Wasser über die Haut und Atmung ausscheidet (z. B. beim Sport oder in der Sauna). Im Anschluss daran sind große Wasserportionen gefragt. Ähnlich verhält es sich übrigens nach dem Aufwachen. Im Schlaf konnten die Wasservorräte nicht aufgefüllt werden, dennoch verbraucht der Körper über die Haut und die Atmung Flüssigkeit. Diese Verluste sollten nach dem Aufstehen mit zwei bis drei Gläsern Wasser ausgeglichen werden.

Cremige Durstlöscher: Was bringt Hydropflege?
Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Wie alle Organe braucht sie Flüssigkeit, um gut und gesund zu funktionieren. Im Unterschied zum Rest des Körpers können Hautzellen Wasser aber nicht nur von innen, sondern auch von außen aufnehmen. Durch gezielte Hydropflege wird die Haut in Sekundenschnelle genährt und gesättigt. Weiterer Bonus: Cremige Durstlöscher schleusen wichtige Vitamine in die Haut. Der Effekt: Je besser die Haut von innen und außen durchfeuchtet ist, desto strahlender, glatter und insgesamt schöner sieht sie aus. Eine Überdosierung ist übrigens nicht möglich. Ist die Haut ausreichend genährt, wird überschüssige Creme einfach nicht mehr aufgenommen und kann vorsichtig mit einem Tuch abgetragen werden.

Richtig cremen: So funktioniert Hydropflege
Ähnlich wie bei der Wasserversorgung von innen verhält es sich auch mit kosmetischen Durstlöschern, die von außen wirken: Kleine Portionen, die regelmäßig verabreicht werden, sind effektiver als ein großer Wasserschwall auf einmal. Konkret bedeutet das: Morgens und abends freut sich die Haut über eine intensive Feuchtigkeitscreme. Wer außerdem hin und wieder eine Feuchtigkeitsmaske anwendet (circa ein- bis zweimal pro Woche) hat sein Soll in der Regel schon erfüllt. Etwas anderes gilt hingegen bei trockener Haut oder bei besonderen Umweltbedingungen. Heiße Temperaturen im Sommer, aber auch eisige Kälte im Winter wirken austrocknend. Gleiches gilt für klimatisierte oder beheizte Räume; trockene Luft trocknet die Haut aus. In solchen Fällen sollte die Hydropflege angepasst werden. Praktisch sind vor allem Thermalsprays, mit denen man zwischendurch immer wieder die Haut benetzt und so Feuchtigkeit und Nährstoffe in die Zellen schleust. Auch Hydro-Seren, die als Bonuspflege unter die normale Creme gegeben werden, sorgen für eine Extraportion Feuchtigkeit.

Hydropflege mit Lipidanteil: Für wen ist sie geeignet?
Wechselnden Umweltbedingungen und unterschiedlichen Hauttypen ist es geschuldet, dass keine Hydropflege der anderen gleicht. So gibt es beispielsweise Feuchtigkeitscremes, die mit einem kleinen Fettanteil gemischt sind. Das Fett soll extrem trockene Haut nicht nur nähren, sondern sich auch wie eine Art Schutzschicht über die Zellen legen und auf diese Weise Feuchtigkeit am Verdunsten hindern. Normale Mischhaut braucht Fettanteile in der Pflege hingegen lediglich in den kühlen Wintermonaten. Im Sommer reichen reine Hydropflegen vollkommen aus. Aber auch älter werdende Haut freut sich zu jeder Jahreszeit über einen kleinen Fettanteil, da ihre Wasserspeichereigenschaften mit der Zeit immer weiter abnehmen.

Richtige Vorbereitung ist wichtig
Selbst die beste Hydropflege kann nur dann richtig wirken, wenn die Haut durchlässig genug ist, um die Pflegestoffe vollständig aufzunehmen. Rückstände, wie Hautfett, Schmutz oder verhornte Zellen, stören die Hydroversorgung. Regelmäßige Peelings und eine gründliche Reinigung sind daher die Basis der Feuchtigkeitspflege. Im Idealfall arbeitet man bereits bei diesem Reinigungsschritt mit rückfettenden und durchfeuchtenden Essenzen, um der Haut eine umfängliche Pflege zu gönnen. Und noch ein Tipp: Vorsicht beim Waschen und Duschen. Zu heiße Wassertemperaturen wirken austrocknend. Lauwarmes oder kühles Wasser bekommt der Haut deutlich besser. Und dem Gemüt übrigens auch – vor allem im Sommer. Wie wäre es gleich jetzt mit einem erfrischenden Schauer?

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