Wasser Elixier der Schönheit

Menschen sind Wasserwesen. Der menschliche Körper besteht zu fast 70 Prozent aus Wasser. Es wird als Lösungs-, Transportund Ausscheidungsmittel gebraucht. Trinken wir zu wenig, können regenerative Stoffwechselprozesse nicht mehr aktiv funktionieren. Studien fanden sogar heraus, dass die Folgen einer starken Dehydrierung dem Rauchen einer Zigarette gleichkommen können. Die typischen Anzeichen von Wassermangel sind Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche und Antriebslosigkeit. Aber auch das Spiegelbild reagiert: Fahle und faltige Haut sind oft ein Zeichen von leeren Wasserdepots in der Haut.

Die Haut hat Durst
Die Haut saugt Flüssigkeit auf wie ein Schwamm. Nur wenn die Zellen gut gefüllt sind, wirkt der Teint prall und straff. Die Haut wird so von innen heraus aufgepolstert. Dieser Effekt lässt sie nicht nur glatter, sondern auch strahlender wirken. Ein sogenannter Glow, also das natürliche Strahlen des Teints, entsteht nur dann, wenn Tageslicht von der Haut reflektiert werden kann. Während ein faltiger, eingefallener Teint einfallendes Licht schluckt, strahlt straffe, gut durchfeuchtete Haut Glanz und Gesundheit aus. Wasser ist daher das schnellste und effektivste Schönheitselixier überhaupt.

Wie viel Wasser sollten wir wirklich trinken?
Wasser kann man eigentlich gar nicht genug trinken. Aber wie viel sollte es denn mindestens sein? Diese Frage stellen sich viele. Doch leider gibt es keine Pauschalantwort. Der tägliche Bedarf variiert nach Alter, Geschlecht, Aktivität und Konstitution. So hat ein zwei Meter großer Profisportler einen deutlich höheren Wasserbedarf als eine 30-jährige Frau, die täglich viele Stunden im Büro arbeitet. Und auch die Jahreszeit spielt eine Rolle: Im Sommer schwitzen wir mehr als im kühlen Winter. So ist es nur logisch, dass die Wasserdepots öfter wieder aufgefüllt werden müssen. Dennoch lässt sich nur eine Richtlinie aussprechen, wie viel Wasser wir wirklich zu uns nehmen sollten. Grob lässt sich sagen, dass ein durchschnittlicher Mann pro Tag etwa 3 bis 4 Liter und eine durchschnittliche Frau 2 bis 3 Liter Flüssigkeit aufnehmen sollten.

Trinken ist nicht gleich trinken
Müssen wir jetzt also jeden Tag wenigstens drei Flaschen Wasser trinken? Das ist gar nicht so einfach – und dazu auch noch ein Irrglaube. Der Flüssigkeitsbedarf wird nämlich keineswegs allein durch Getränke gestillt. Bereits über die Nahrung nehmen wir rund 20 Prozent der nötigen Wassermenge zu uns. Vor allem Gemüse und Obst sind gute Hydro-Lieferanten. Eine Gurke besteht beispielsweise zu mehr als 90 Prozent aus Wasser. Ähnlich verhält es sich mit Häupelsalat, Radieschen, Wassermelone, Spargel und Paradeisern. Wer seinen Speiseplan zu einem Großteil aus Gemüse und Obst zusammensetzt, tut seinem Körper und seiner Haut also schon etwas Gutes.

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