Urlaubsstimmung für Ihren Alltag

1. Schalten Sie Ihr Kopfkino ein! Lassen Sie die Eindrücke und Erlebnisse, die Sie im Urlaub hatten, nachwirken. Sie brauchen nur die Augen zu schließen und an Ihr Urlaubsparadies zu denken. Der Rest klappt von selbst. Später, wenn Sie wieder fest in Ihrer Alltagsroutine eingespannt sind und der Urlaub in weite Ferne gerückt ist, brauchen Sie zum Einstieg ins Kopfkino vermutlich kleine Hilfen: Fotos, Düfte, ein Gericht, das nach Urlaub schmeckt, Literatur aus Ihrem Urlaubsland …

2. Füllen Sie einen Behälter mit Kleingeld. Auch wenn Sie nicht vorhaben, „irgendwann mal dort zu bleiben“, sondern nur auf die nächste große Urlaubsreise sparen, stellen Sie sich doch einen Behälter auf und werfen Sie konsequent das Kleingeld hinein. Nur zur Orientierung: Fünf Kilo Kleingeld hat man recht schnell beisammen. Da können gut und gerne zwischen 200 und 400 Euro zusammenkommen. Und das, (fast) ohne es zu bemerken. Wenn Sie sich beim Ausräumen Ihrer Geldbörse auch noch vorstellen, was Sie mit dem Geld machen werden, dann holen Sie sich so nebenbei ein Quäntchen Urlaubs­(vor)freude in Ihren Alltag.

3. Nützen Sie Ihren Elan. Alle Jahre wieder – vor allem zu Sylvester und nach dem Urlaub – nimmt sich der Mensch vor, dies und das und sonst noch was zu ändern. Gesund essen, nicht zu rauchen, weniger trinken, kein Stress, viel Bewegung führen die Hitliste der Vorsätze an. Leider hapert es an der Umsetzung. Was hilft: Nehmen Sie sich nicht zu viel vor! Selbst mit dem Elan, den Sie aus dem Urlaub mitgebracht haben, gelingt es nicht, mehr als ein oder zwei Dinge umzusetzen. So gehen Sie es an: Konkretisieren Sie Ihren Vorsatz, schreiben Sie auf, wie Sie die Sache anpacken wollen. Wenn Ihnen etwa gesündere Ernährung ein Anliegen ist, dann hilft es, sich einen Speiseplan für die Woche zu erstellen und nur das einzukaufen, was dafür nötig ist. Schon der Einkauf der Zutaten für die Gerichte, die Ihnen im Urlaub besonders gut geschmeckt haben, versetzt Sie zurück in Urlaubsstimmung.

4. Erkunden Sie Ihre Umgebung.  Zu einem gelungenen Urlaub gehört für die meisten Menschen der Besuch von Sehenswürdigkeiten. Gehen Sie es an den Wochenenden doch auch daheim einmal an wie ein Tourist. Sie werden erstaunt sein, welche Schätze es selbst in einem Umkreis von sagen wir einmal fünfzig Kilometern zu betrachten gibt. Informieren Sie sich auf der Homepage oder im Fremdenverkehrsamt und stellen Sie sich eine gemütliche Tour zusammen. Peilen Sie ein Wirtshaus an, das regionale Schmankerln anbietet. Und wenn Sie keine Lust haben, nach Hause zu fahren, mieten Sie sich ein Zimmer mit Frühstück. Die Schilder an den Balkonen erinnern an eine längst vergangene Epoche. Das weckt Kindheitserinnerungen!

5. Planen Sie Highlights ein  Wenige Menschen können sich ihren Alltag so einrichten, dass auch noch genug Zeit für Spontanes bleibt. Darum: Überlegen Sie sich schon jetzt, was Sie die nächsten Monate gerne erleben möchten. Etwa: Konzerte-, Theater- oder Kinoabende, Treffen mit Freunden, Besuche, Einladungen, ein verlängertes Wellness-Wochenende, eine Städtereise …  Nehmen Sie sich den einen oder anderen Tag vor oder nach einem Wochenende frei und fixieren Sie die Daten. So können Sie die Vorfreude schon genießen!

6. Ausmisten befreit – und die Sommersachen werden nicht versteckt! Im Urlaub wird einem meist klar, dass der Mensch nicht viel Kleidung braucht. Nützen Sie diese (noch frische) Erkenntnis und sortieren Sie gründlich aus. Eine erprobte Methode: Räumen Sie Ihren Kasten komplett aus und sortieren Sie Ihr Gewand. Zurück in den gereinigten Kasten kommt nur das, was Sie wirklich anziehen. Der Rest kommt in die Kleidersammlung. Ihre Sommergarderobe indes packen Sie in durchsichtige Boxen, befestigen mit einer Büroklammer ein Urlaubsfoto, schlichten die Schachteln sichtbar in den Schrank und legen zu guter Letzt noch eine hübsche Seife, die nach Sommer duftet, dazu. So haben Sie Platz geschaffen – und haben nun Lust auf einen Shopping-Tag? Die Trendfarben für diesen Herbst und Winter sind übrigens Rot (wie der Sonnenuntergang), Pastell (wie Lorenzo’s Eiskreationen) und Blau (wie das Meer) …

7. Machen Sie Ihre Wohnung gemütlich. Den Sommer verbringt man, so weit wie möglich, draußen. Und auch im Altweibersommer kann man noch den einen oder anderen Abend im Freien genießen. Aber alsbald wird man sich wieder nach drinnen begeben müssen – und da fühlt man sich erst mal eingeengt. Das kann daran liegen, dass sich im Lauf der Zeit zu viele Dinge angesammelt haben, aber auch, dass etwa der Tisch eigentlich an einem ungünstigen Platz steht. Nach einer Reise hat man genug Abstand, um Gewohntes mit neuem Blick zu betrachten. Ihre frisch getankte Energie können Sie auch dazu nützen, Ihre Wohnung wieder einmal zu entrümpeln, das eine oder andere Möbelstück umzustellen, neue Vorhänge aufzuhängen, sich eine besonders feine Kuscheldecke zu kaufen …  Selbst kleine Veränderungen bewirken, dass Sie aus dem Trott heraustreten und sich in Ihrer Wohnung wieder richtig wohlfühlen.

8.Stellen Sie Ihre Mitbringsel aus!  Eintrittskarten, T-Shirts, Postkarten, Restaurantrechnungen, Muscheln, Treibholz, Armreifen, Tücher, Fächer und sonstiger Nippes, den man selbst erwirbt oder geschenkt bekommt, verschwindet meist in irgendeiner Lade. Stellen Sie die Sachen doch mal aus, kunterbunt durcheinander, nach Themen sortiert, in einem Glasschränkchen oder einem Regal – lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf – und schauen Sie sich die Sachen beim Vorbeigehen öfter mal bewusst an. Sie alle erzählen Geschichten und zaubern Erinnerungen hervor. Und wenn Sie eines Tages genug davon haben, packen Sie den Krimskrams in hübsche Säckchen und geben diese als Give-aways Ihren Gästen mit.

9. Erfüllen Sie sich Ihre Bedürfnisse. Wer sagt denn, dass man die  herrlichen Strandspaziergänge nicht fortführen kann? Gut, wir haben kein Meer, aber Ihrem Bewegungsdrang können Sie auch daheim nachgehen. Rundum gibt’s viele Seen, Bäche, Flüsse, die man umrunden oder an denen man entlanggehen oder -laufen kann. Überdies führen die zahlreichen Wanderwege durch die prachtvoll gefärbte Herbstlandschaft. Bewegung ist die beste Gesundheits-Prophylaxe, hebt die Stimmung und ist selbst bei uns das ganze Jahr über möglich. Den inneren Schweinehund überwinden Sie am besten, wenn Sie sich angewöhnen, zu bestimmten Zeiten (vor der Arbeit oder danach) eine mehr oder weniger ausgiebige Runde zu drehen.

10. Belegen Sie einen Sprachkurs. Selbst wenn Sie das Ganze locker angehen – Sie müssen ja nicht für ein Examen pauken! –, können Sie schon recht bald Filme im Originalton ansehen, einfache Erzählungen lesen und Texte von Liedern verstehen. Wenn es bei uns dann grau und kalt ist und Sie in Ihrem stressigen Alltag feststecken, können Sie sich jederzeit einmal auf Ihre „Insel“ zurückziehen  und sich allein durch die Sprachmelodie in gute Sommerlaune versetzen. Und: In Ihrem nächsten Urlaub sind Sie firm genug für ein Pläuschchen mit dem gut aussehenden Kellner in der Strandbar, dem alten Mann, der tagein, tagaus auf einem Stuhl vor dem Haus sitzt und Sie immer so freundlich grüßt, oder mit der gut gelaunten Verkäuferin in dem flippigsten Laden des Städtchen.

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