Urlaub mit Flair

Zuerst ans Frühstücksbuffet, Sonnen am Strand und dann All-Inclusive-Essen mit Menütausch im 14-Tage-Rhythmus. Der Ort: absolut austauschbar. Ob an der Playa de Palma oder in Rimini spielt kein Rolle. Doch dieser seelenlose Massentourismus muss nicht sein. Denn wer will, findet auch in südlichen Gefilden immer mehr Angebote an stilvollen Unterkünften mit Authentizität und Charme. Gerade jetzt, abseits der Hauptsaison. Begleiten Sie GESÜNDER LEBEN in versteckte und malerische Winkel auf Zypern, Malta und in Istrien.

Urlaub im zypriotischen Idylle-Dorf. In „Sophronis Taverne“ rücken alltäglich die rüstigen Hausfrauen des Dorfs an, um das Zepter vom Wirt zu übernehmen. In den Pfannen brutzeln sie ausschließlich zypriotische Hausmannskost. Meist sind es Stammgäste, die Jahr für Jahr in den Häusern des kleinen Orts Tochnis Quartier nehmen. Der malerische Fleck und seine Nachbardörfer Kalavassos und Pentakomo sind typische Vertreter des neuerdings boomenden Agrotourismus auf Zypern. Mit viel persönlichem Einsatz wurden leer stehende Häuser im Dorf renoviert. Alte Bauernmöbel wurden vom Dachboden geholt und das Himmelbett mit Wolldecken der Urgroßeltern veredelt. Hier zählt der intensive Kontakt zur einheimischen Bevölkerung, man isst gemeinsam, unterhält sich – und legt Wert auf größtmögliche Nähe zu den zahlreichen Schätzen der Natur. Zur Abwechslung kann der Urlauber einen Abstecher zum Meer, das nur zehn Minuten entfernt ist, machen. Herrlich!

IstrienFoto: Art-Kosinozic

Das istrische „Casa La Parenzana“ steht unter österreichischer Leitung.

Landhotelromantik in Istrien. Zugegeben, es finden sich viele Massenhotels an der Küste Istriens. Dennoch hat gerade jene Mittelmeerregion, die besonders nahe an Österreich liegt, neuerdings viel Charmantes in Sachen Unterkünfte zu bieten. Über die gesamte Halbinsel stehen etwa luxuriöse Landhäuser mit Pool und viel Ruhe zur Auswahl. Oder Sie steigen in einem der traditionellen Landhotels mit dem liebevoll gepflegten Flair des alten Istriens ab. Eines der schönsten – sowohl was die Lage, als auch das Gesamtangebot betrifft – ist das Landhotel „Casa Romantica La Parenzana“ des Österreichers Guido Schwengersbauer. Der bereits viele Jahre in Istrien lebende Tourismusprofi hat sein Traditionshaus im kleinen Weiler Volpija bei Umag zur ersten Adresse direkt am Radweg der ehemaligen K&K-Bahntrasse nach Triest gemacht. Wer will, kann die nahen Strände erkunden, an einem istrischen Kochkurs teilnehmen, gemeinsame Ausflüge zu den Olivenölproduzenten machen oder mit dem Hausherrn die angesagtesten Winzer entdecken. Im Umkreis finden sich zudem viele urige Landgasthäuser wie das „Astarea“ in Brtonigla oder das elegante „Cok“ in Novigrad, in dem herrliche Trüffelgerichte abseits von Cevapcici und Spanferkel serviert werden. Und: Jetzt ist Trüffel-Hochsaison in Istrien!

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