Tag der Psychologie 2012

Das Alter leben bedeutet, dass man länger gesund bleibt, weiterarbeitet und auf andere Weise (zum Beispiel durch ehrenamtliche Arbeit) weiterhin einen Beitrag für die Gesellschaft leistet.

Der ältere Mensch selbst kann hier durch das Motto „leben, lieben, laufen, lernen und lachen“ selbst viel dazu beitragen, erfolgreich und aktiv zu altern und den Jahren auch mehr Inhalt zu geben. Andererseits kann die Zunahme von Alterskrankheiten wie Demenz und Depression nicht geleugnet werden.

Aktiv Altern bedeutet deshalb auch Menschen, die Unterstützung benötigen die entsprechenden Hilfen anzubieten. Diese erstrecken sich auf den Erhalt der körperlichen und geistigen Fitness, soziale Maßnahmen aber auch Maßnahmen zur Lebensraumgestaltung.

Ebenso wichtig ist aber ein Umdenkprozess in der Gesellschaft, sodass altern nicht automatisch mit einer Abnahme geistiger und körperlicher Funktionen gleichgesetzt wird und diese Menschen in eine andere Rolle z.B. Patient oder Kind gedrängt werden.

Ältere Menschen bleiben Menschen, Mann und Frau mit ihren speziellen Bedürfnissen, Wünschen, Rollenbildern und Erwartungen, ihren Werten und Normen ihren Einstellungen und Eigenarten, die wir auch alle haben, wenn wir nicht alt sind.

Hier kann die Psychologie einen wesentlichen Beitrag leisten. Einerseits bietet sie Ansätze für präventive Maßnahmen und erfolgreiches Altern, aber auch Hilfe bei psychischen und körperlichen Erkrankungen. Auch in der Arbeitswelt älterer Menschen kann die Psychologie Beiträge leisten um dem Anspruch der Erwerbstätigkeit auch im Alter gerecht zu werden. Nicht zu vergessen sind Bereiche wie Fahrtauglichkeit, die Behandlung von Menschen mit Demenz aber auch die psychische Betreuung im Falle eines Pflegeheimaufenthaltes.

All diese Informationen können am Tag der Psychologie erhalten werden. Das Ziel ist Menschen die Angst vor dem Altern zu nehmen und zu zeigen, dass der Prozess des Alterns positiv von jedem beeinflusst werden kann. Generell gilt das Motto des Lebenslangen Lernens. Denn wer rastet – der rostet! Darum aktiv ins Alter.

www.tagderpsychologie.at

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