Stationäre Langzeittherapie – Beratung – Behandlung – Betreuung

Die Drogenabteilung des Anton-Proksch-Instituts besteht – im stationären Bereich – aus einer Entzugsstation und einer Langzeittherapiestation, weiters aus der Vorbetreuungs- und Beratungsstelle  „Treffpunkt“, über die der Zugang in die stationäre Behandlung erfolgt, sowie aus einer
Nachbetreuungseinrichtung mit unterschiedlichen Angeboten.
MitarbeiterInnen:
ÄrztInnen, PsychologInnen, SozialarbeiterInnen, Krankenpflegepersonal, PsychotherapeutInnen, Ergo- und ArbeitstherapeutInnen
Träger: Anton-Proksch-Institut, Stiftung Genesungsheim Kalksburg
Entzugsstation „517“, 10 Plätze und 2 Notbetten, Ausbau auf vorerst 18, dann 24 Behandlungsplätze

Was geschieht dort?

  1. Drogenentzug: Zunächst geht es um die Durchführung einer körperlichen Entzugsbehandlung. Die Entzugs- und Entwöhnungsphase dauert in der Regel zwei bis sechs Wochen. Körperliche Untersuchungen werden durchgeführt, notwendige weitere Behandlungen werden eingeleitet. Wichtig ist, dass alle nötigen medizinischen Schritte in Richtung körperlicher und psychischer Gesundheit gestartet werden.
    Von Beginn an leben die PatientInnen in einer therapeutischen Gemeinschaft und nehmen an Gruppentherapien sowie an Gemeinschaftsaktivitäten im so genannten Aktivprogramm teil. Entzugsbegleitend finden Einzelgespräche und sozialarbeiterische Betreuung statt.
  2. Vorbereitung für die Therapiefortsetzung an der Langzeittherapiestation Mödling: Diese umfasst sowohl die medizinische Betreuung – zum Zeitpunkt der Übersiedlung soll es den PatientInnen bereits wieder richtig gut gehen – als auch das Vertrautwerden mit dem Leben in einer therapeutischen Gemeinschaft.
    Für PatientInnen, die sich nicht auf eine stationäre Langzeittherapie hin orientieren, werden neben (vollständigen) Entzugsbehandlungen auch
  3. Teilentzüge (etwa von Alkohol, Tranquilizern, Kokain – im Sinne einer Beendigung des Beikonsums dieser Substanzen bei Aufrechterhaltung einer bestehenden Opiatsubstitution-) und
  4. stabilisierende suchtmedizinische Behandlungen (mit dem Ziel einer körperlichen und/oder psychischen Stabilisierung ohne expliziten Entzug oder Teilentzug) angeboten.

    In beiden Fällen findet die Weiterbehandlung ambulant statt, in der Regel in der zuweisenden ambulanten Einrichtung.

Terminvereinbarung:
Die Kontaktstelle für eine Anmeldung ist die Vorbetreuungs- und Beratungsstelle „Treffpunkt“ des Anton-Proksch-Instituts. Dort erhalten Betroffene nähere Informationen sowie Hilfe bei den erforderlichen Schritten (Anmeldung, Fragen der Kostenübernahme etc.). In der Wartezeit können die Betroffenen wichtige Formalitäten erledigen und sich auf die stationäre Aufnahme gut vorbereiten.

ADRESSE Breitenfurter Straße 517, 1230 Wien
(von Herbst 2008 bis voraussichtlich Anfang 2010 wegen des Stationsneubaus
am Standort Breitenfurterstraße vorübergehend in Hochstraße 5, 1230 Wien)
TELEFON 01 888 41 69
E-MAIL 517@api.or.at
INTERNET www.antonprokschinstitut.at
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