So schmeckt der Frühling!

Die vegetarische und vegane Küche liegt voll im Trend“, weiß Buchautorin Bettina Matthaei. Versuchen Sie jeden Tag, etwas Rotes, Gelbes oder Grünes zu essen, so die Empfehlung für alle, die sich gesund ernähren wollen. Leider sind damit keine Gummibärchen gemeint, aber Gemüse schmeckt ja auch nicht so schlecht. 400 Gramm Gemüse pro Tag sollte jeder essen – raten zumindest Ernährungsexperten. War Gemüse früher oft nur eine Beilage, so planen Sie doch ab sofort einfach die doppelte Portion ein – und sparen Sie stattdessen etwa bei Reis, Nudeln oder Fleisch. Das Resultat: Nach dem Essen sind Sie genauso satt und zufrieden wie sonst, haben aber deutlich weniger Kalorien zu sich genommen.

Die Geschichte. Die Mönche im Mittelalter schrieben ihr Wissen über Heilpflanzen akribisch nieder. Es wurden allerdings nur jene Pflanzen dokumentiert, denen man auch eine heilende Wirkung nachsagte. Die Schwarzwurzel wurde zum Beispiel als Mittel gegen Schlangengift eingesetzt. Die Pastinake wiederrum half gegen Schlaflosigkeit und dem Sauerampfer wurde eine heilende Wirkung gegen Leber- und Nierenbeschwerden nachgesagt. In der kirchlichen Tradition stand eine Ernährung mit viel oder gar ausschließlich Gemüse für Askese. Die Mönche des Benediktiner- und Kartäuserordens lebten von vegetarischer Kost. Das war ein Teil ihres enthaltsamen Lebens. Von dort stammt auch noch die in manchen Teilen der Bevölkerung vorherrschende Geringschätzung für das Gemüse. Nur wer genug Geld hatte und sich Fleisch leisten konnte, galt zur damaligen Zeit als reich. Menschen, die nur Gemüse aßen, waren arm und mussten wohl oder übel fasten. Gemüse bauten schon die ältesten Kulturen an. So kultivierten bereits die alten Ägypter Bohnen, Knoblauch, Melonen und Zwiebeln. In unseren Breitegraden hingegen sind Lauch, Knoblauch und Zwiebeln erst seit dem fünften Jahrhundert bekannt.

Vorheriger ArtikelDie neue Bein – freiheit
Nächster ArtikelEssen gegen Cellulite

Interessantes

- Advertisement -Jentschura

Empfehlungen