Schwierige Zeiten

  • Wo es geht, beugen Sie belastenden Situationen vor (z.B. durch Gesundheitsvorsorge und Unfallverhütung).
  • Haben Sie Verständnis für sie Gefühlsausdrücke Ihres Kindes, auch wenn sie sehr heftig sind.
  • Zeigen Sie Ihrem Kind, was trotz Krise oder Verlust gleich bleibt. Machen Sie ihm klar, dass es weiterhin gut versorgt wird.
  • Seien Sie Gesprächspartner und haben Sie ein offenes Ohr für Gefühle, Sorgen und Wünsche. Bemühen Sie sich, verschlüsselte Botschaften zu übersetzen.
  • Auch – und gerade – in schwierigen Zeiten sind Sie Vorbild. Achten Sie daher auf Ihren eigenen Umgang mit Krisen: Versinken Sie in Selbstmitleid? Kämpfen Sie gegen das Schicksal? Leugnen Sie Ihre Gefühle? Oder nehmen Sie Trauer und Leid als Teil des Lebens an und suchen Sie Hilfe, wenn Sie sie brauchen?
  • Ermöglichen Sie nach einer Trennung Ihrem Kind den regelmäßigen Umgang mit beiden Elternteilen. Tragen Sie Konflikte nie über das Kind aus und machen Sie es auch nicht zum Partnerersatz.
  • Wenn Sie selbst die Trennung noch nicht bewältigt haben, können Sie Ihrem Kind ruhig sagen, dass Sie sich um Hilfe kümmern. Manchmal genügt Fachliteratur oder der Rat von Freunden. Andere Situationen erfordern fachliche Begleitung.
  • Nach einem Todesfall braucht Ihr Kind die Gelegenheit, sich zu verabschieden. Lassen Sie es daher am Begräbnis teilnehmen oder suchen Sie nach einer passenden Form, um Abschied zu nehmen. Helfen Sie ihm, die Endgültigkeit des Todes zu begreifen.
  • Vergessen Sie nicht, dass Ihr Kind nicht nur während einer Krise Ihre Unterstützung braucht, sondern auch noch längere Zeit danach.
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