Schwangerschaft und Geburt – Späte Eltern

  • Ein ruhigerer Tagesablauf, Bewegung an der frischen Luft, bequeme Kleidung sowie Ausgleich und Entspannung tun Ihnen und Ihrem Baby gut.
  • Führen Sie Ihrem Organismus und dem Ihres Babys alle notwendigen Stoffe zu.  Was Ihr Baby fürs Wachstum braucht, kann in verschiedenen Phasen der Schwangerschaft variieren. Achten Sie auf Ihren Appetit: Er ist ein Hinweis auf die gerade benötigten Mineral- und Nährstoffe.
  • Alles, was der Mutter gut tut, nützt indirekt auch dem Baby. Liebevolle Zuwendung des Vaters, Massage und Zärtlichkeiten, nähren auch die Seele des Ungeborenen. Denn es fühlt, im Großen und Ganzen, was die Mutter fühlt.
  • Wenn möglich, gehen Sie gemeinsam zu den Ultraschalluntersuchungen. Beobachten Sie gemeinsam, wie das Herz Ihres Babys schlägt und das Kleine seine ersten Turnübungen meistert.
  • Ca. an der 24. Schwangerschaftswoche kann der Arzt/ die Ärztin am Ultraschallbild sehen, welches Geschlecht Ihr Baby hat. Er/sie wird es Ihnen aber nur auf Aufforderung verraten. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie insgeheim ein Geschlecht dem anderen vorziehen. Ihr Baby weiß, wie es Ihre Liebe gewinnt.
  • Für Vater: Haben Sie Verständnis für die Gefühlsschwankungen Ihrer Partnerin. Mit ihrem Körper geschieht etwas, das sie nicht steuern kann.
  • Besuchen Sie wenn möglich gemeinsam einen Geburtsvorbereitungskurs.
  • Informieren Sie sich schon in der Schwangerschaft über das Stillen: etwa durch ein Fachbuch, in einem Geburtsvorbereitungskurs oder bei einer Stillgruppe in Ihrer Umgebung.
  • Lassen Sie sich bei der Wahl des Geburtsortes Zeit. Wenn Sie sich für eine Klinkgeburt entscheiden, besuchen Sie Informationsabende oder bitten Sie um ein persönliches Beratungsgespräch.
  • Erkundigen Sie sich, welche Erfahrungen das gewählte Krankenhaus mit älteren Müttern hat und fragen Sie nach der Kaiserschnittrate.
  • Wenn Sie eine Hausgeburt in Betracht ziehen, informieren Sie sich bei Ihrem Arzt/ Ihrer Ärztin und bei einem Hebammenstützpunkt.
  • Für Väter: Bald sind es nur noch wenige Wochen und Ihre Ungeduld wächst. Bitte übertreiben Sie es nicht mit der Aufregung. Besonders wichtig für Ihre Frau ist das Gefühl, Sie jederzeit erreichen zu können. Wenn möglich, legen Sie Ihre beruflichen Termine so, dass Sie nach der Entbindung zwei oder drei Wochen Zeit für Ihre Familie haben.
  • Bleiben Sie offen für den lebendigen Vorgang der Geburt und akzeptieren Sie jeden Verlauf.
  • Bei Problemen (z.B. Stillschwierigkeiten, Dammverletzungen) können Sie vom 6. Tag bis zur 8. Woche nach der Geburt die Leistungen einer Hebamme mit Kassenvertrag kostenlos in Anspruch nehmen.

Interessantes

- Advertisement -Jentschura

Empfehlungen