Schönheit aus Fernost

Fernost trifft West. Ob es um buddhistische Lehren, asiatische Meditations- oder Trainingslehren oder um schlichte Reisnudeln aus der Box geht: Alles, was aus dem fernen Osten kommt, ist bei uns im Westen angesagt und nachahmenswert. Doch was die meisten dabei nicht beachten: Der ferne Osten ist nichts für eine schnelle Nummer. Der Asia-Appeal, nach dem alle streben, ist nämlich weder eine Zauberformel noch ein Schönheitsgeheimnis. Es ist ein Lebensstil. Wer ihn lernen will, liest weiter.

Entschleunigung: Schönheit ist Genuss. Zen ist Zeitgeist und heißt übersetzt so viel wie „Versenkung“. Es geht um die sogenannte „Einübung der Achtsamkeit“. Es ist die Hingabe und die Muße, mit der sich Asiatinnen ihrer Schönheit und ihrem Körper widmen, die bei uns Europäern manchmal zu kurz kommt. Konzentration statt hektischer Routine. Konkret bedeutet das: Wichtiger als das Pflegeprodukt ist die Art seiner Anwendung. Cremen Sie sich mit Liebe und Hingabe ein. Lassen Sie sich Zeit und genießen Sie den Duft Ihrer Lieblingscreme, ihre sahnige Konsistenz und das Gefühl, mit dem Sie die Pflege in die Haut massieren. Nehmen Sie sich Zeit. Denn auch Pflege oder Make-up können eine Art Meditation sein – jedenfalls dann, wenn Sie diese dazu machen.

Energien: Außen gleich innen. Asiatinnen nehmen sich Zeit für die Schönheit. Dabei geht es ihnen aber nicht unbedingt darum, ihr Spiegelbild zu polieren, sondern eher darum, ihre Seele zu berühren. Denn im fernen Osten weiß man: Wenn die Seele lächelt, strahlt die Haut von ganz allein. Jede Berührung, die Asiatinnen bei der täglichen Pflege vornehmen, unterliegt daher dem Prinzip einer fernöstlichen Massage. Dabei soll nicht nur die Haut gestreichelt und die Muskeln gelockert werden, sondern die Lebensenergie „Qi“ im Fluss gehalten werden. Der Atem gilt als Träger dieser „Qi“-Energie. Asiatinnen lenken ihren Atem gezielt in die Körperregion, die sie aktivieren oder verschönern wollen. Tun Sie es ihnen gleich: Halten Sie bei jedem Eincremen inne und versuchen Sie, Ihren Atem in die Körperregion zu lenken, die Sie gerade einschmieren.

Freundlichkeit: Auch zu sich selbst. Asiatinnen fließt Freundlichkeit durch die Adern. Sie wissen nämlich: Wer Positives ausstrahlt, bekommt Positives zurück. Jedoch zielt die fernöstliche Freundlichkeit nicht nur auf andere ab. Asiatinnen sind auch freundlich und höflich zu sich selbst. Anstatt im Spiegelbild nur Schwachstellen zu entdecken, registrieren und freuen sie sich über ihre körperlichen Vorzüge. Nur wer sich annimmt, kann sich in seiner Haut wohlfühlen und auch so aussehen. Versuchen Sie es: Sie sind schöner, als Sie denken. Sie müssen nur hinsehen.

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