Schlafen – die erste zwölf Monate

  • Lassen Sie sich von anderen nichts einreden: Alle Babys wachen nachts auf, das ist kein Versagen der Eltern, Sie selbst waren im ersten Lebensjahr nicht anders, auch wenn Ihre Eltern das schon vergessen haben.
  • Sorgen Sie dafür, dass der Schlafraum Ihres Babys gut gelüftet ist und eine Temperatur zwischen 18 und 20 Grad hat.
  • Achten Sie auf die Müdigkeitssignale Ihres Babys und legen Sie es rechtzeitig ins Bettchen, auch einmal aus.
  • Tragen Sie Ihr Baby nicht herum, bis es schläft – das könnte zur Gewohnheit werden und vom Baby regelmäßig gefordert werden.
  • Vermitteln Sie Ihrem Baby Geborgenheit, indem Sie es berühren und ihm sagen, dass Sie da sind.
  • Manche Kinder haben mehr Bedarf nach Nähe als andere. Gehen Sie darauf auf flexible Weise ein: setzen Sie sich ans Bettchen, berühren Sie das Baby mir der Hand, geben Sie ihm einen Finger zum Festklammern, usw. Fördern Sie außerdem das Vermitteln von Geborgenheit durch Dinge (z.B. Stofftiere).
  • Führen Sie ein Einschlafritual ein und schreiben Sie es auf, sodass es auch von Großeltern und Babysitter eingehalten werden kann.
  • Stellen Sie den tatsächlichen Schlafbedarf Ihres Babys fest, indem Sie 14 Tage land ein Schlafprotokol führen.
  • Für ca. 10 bis 15 Prozent der Kinder ist Regelmäßigkeit ganz besonders wichtig, weil sie allein keinen Rhythmus finden.
  • Lassen Sie Ihr Baby nicht alleine, wenn es schreit. Auch wenn es nach längerer Zeit wieder einschläft, heißt das nicht, dass es etwas „gelernt“ hat.
  • Wenn Sie mit dem Baby auswärts übernachten, nehmen Sie möglichst viele Dinge mit, die ihm vertraut sind.
  • Fernsehen ist für Babys nicht geeignet. Vor dem Schlafengehen ist es ganz besonders ungünstig.
  • Greifen Sie nie zu Beruhigungs- oder Schlafmitteln fürs Baby. Sie stören damit seine Entwicklung. Wenn Sie am Ende Ihrer Nerven oder erschöpft sind, lassen Sie sich helfen und suchen Sie Entlastungsmöglichkeiten, Es gibt Beratungsstellen für Eltern mit Babys, die viel schreien und wenig schlafen.
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