Schafgarbe – gut für die Verdauung

In gewisser Weise dürfen wir auch die Schafgarbe unter diesem Aspekt betrachten, wenn es um die breitgefächerte Palette ihrer Heilwirkungen geht. Es war einst der griechische Held Achilleus, der mithilfe des heilkundigen Kentauren Chiron die Schafgarbe als Wundmittel entdeckte und damit König Telephos geheilt haben soll. In ihrem wissenschaftlichen Namen wird daher das Kraut als „Achillea“ bezeichnet. Der Attributsname „millefolium“ wiederum heißt wörtlich übersetzt „tausendblättrig“ und bezieht sich auf die feingliedrige Struktur ihrer Blätter. Aufgrund ihrer Blüten, die meist weiß, selten auch rosa gefärbt und in Scheindolden angeordnet sind, ist manch botanischer Amateur versucht, dieses Gewächs in die Familie der Doldenblütler einzuordnen, obwohl die Schafgarbe in Wahrheit zu den Korbblütlern zählt.

In seiner Heilwirkung erweist sich das populäre Heilkraut als nervenstärkend, verdauungsunterstützend und förderlich für den Stoffwechsel. Bei Leber- und Gallenbeschwerden darf man ebenfalls auf die Hilfe seitens der Schafgarbe zählen, weiters noch bei vielen Beschwerden, mit denen Frauen zu kämpfen haben. Selbst die Haut beiderlei Geschlechts kann von den Segnungen der Pflanzendroge profitieren, sofern diese bei äußerlichen Anwendungen zum Einsatz kommen. Eine einfache Weise, das Kraut zu nutzen, ist es, wenn man junge und frische Blätter der Schafgarbe an sauberen Standorten abpflückt und sie nach dem Reinigen unter fließendem kalten Wasser kleiner schneidet, um sie als Gewürz für Suppen oder Soßen zu verwenden. Nach der abgeklungenen Bärlauchsaison kann man aber genauso diese Pflanzenteile der Schafgarbe hernehmen, um diverse Käse- und Topfenaufstriche mit Vitaminen und einem eigenen herben Geschmack anzureichern.

Weitere Informationen:
Kräuterpfarrer-Zentrum
3822 Karlstein/Thaya
Tel.: 02844/70 70-11 oder -31
beratung@kraeuterpfarrer.at
www.kraeuterpfarrer.at

Interessantes

- Advertisement -Jentschura

Empfehlungen