Sauna

Stress perlt ab, die Haut wird zart und rosig – aber nicht nur das, wer regelmäßig sauniert, bekommt auch weniger leicht Infekte. Warum ist das so? Beim Saunagang kann die Kerntemperatur auf bis zu 39 Grad ansteigen, wodurch wie beim natürlichen Fieber auch Krankheitserreger bekämpft werden. Wichtig ist zudem der Wechselreiz warm/kalt, da er Stoffwechsel und Durchblutung fördert. Zusätzlich haben Wissenschafter entdeckt, dass der Körper beim Saunieren sogenannte Hitzeschockproteine bildet. Diese schützen die Zellen vor Denaturierung, beschleunigen den Abbau nicht mehr funktionsfähiger Proteine und korrigieren außerdem Beschädigungen in der DNA, dem Erbgutstrang.

Um das Immunsystem tatsächlich effektiv zu stimulieren, muss man Sauna oder Dampfbad allerdings regelmäßig besuchen. Am besten einen festen Schwitztag einmal die Woche einplanen. Als Anfänger gehen Sie es am besten sanft an, gesund bleiben Sie nicht durch Hitzerekorde oder persönliche Härtetests. Bei Fieber, Entzündung oder Erkältung sollten Sie das hitzige Vergnügen gänzlich meiden. Aber mal ganz ehrlich, Sie hätten dann wahrscheinlich nicht wirklich Lust auf 90 bis 100 Grad „Zimmertemperatur“, sondern eher auf ein wohlig warmes Bett.

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