Sanfte Hilfe aus der Natur

Der „durchschnittliche“ Erwachsene erkrankt zwei- bis viermal im Jahr an einer Erkältung. Im Laufe eines Lebens kommen somit rund 200 grippale Infekte zustande. Das sind umgerechnet drei Jahre, die wir uns mit Husten, Schnupfen und Heiserkeit herumplagen. Auch wenn so eine Erkältung zumeist harmlos ist, leiden wir oft ganz schön darunter: Der Alltag mit verstopfter Nase und ständigem Hustenreiz durch vermehrte Schleimbildung in den Atemwegen kann anstrengend sein. Oft kommen noch Kopf- und Gliederschmerzen hinzu. Viele Betroffene fühlen sich matt und abgeschlagen, die Lebensqualität ist massiv beeinträchtigt. „In diesem Fall ist man sehr schnell bereit, die lästigen Symptome mit starken Entzündungshemmern oder gar Antibiotika zu bekämpfen“, erklärt der Wiener Lungenfacharzt Dr. Wolfgang Steflitsch. „Da die meisten Erkältungen aber durch Viren ausgelöst werden, sind Antibiotika nutzlos.“ Sinnvoller ist es, möglichst bei den ersten Anzeichen gut verträgliche Erkältungskiller mit natürlichen Wirkstoffen einzusetzen: „Solange der grippale Infekt ohne hohes Fieber, Schmerzen, längere Nackensteifigkeit oder Atemnot verläuft, darf er durchaus ein paar Tage selbst behandelt werden“, meint Steflitsch. Ist man allerdings Risikopatient, rät der Facharzt zu einem raschen Arztbesuch: „Dazu zählen vor allem Menschen mit Asthma und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.“ Das gilt insbesondere auch dann, wenn einen die „richtige“  Grippe, die Influenza, erwischt hat.

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