Salatarten

Kopfsalat /Häuptlsalat

Er ist der Klassiker unter den Blattsalaten, hat zarte grüne Blätter und ist relativ neutral im Geschmack. Ein fester Salatkopf sowie kräftig grüne Außenblätter sind Indikatoren für gute Qualität. Der „Grazer Kräuterhäuptl“ ist eine lokal-spezifische Sorte und gilt als seltene landwirtschaftliche Kulturpflanze. Typisch: Rotfärbung der Blattränder, leicht süßlich und aromatisch, nicht bitter.

Asiasalate
Seit einigen Jahren liegen Asiasalate in vielen Gärten und Küchen im Trend. Sie kommen in unterschiedlichsten Blattformen und -farben vor und gehören meistens zur Gruppe der Blattsenfarten. Aufgrund der enthaltenen Senföle schmecken sie sehr würzig, können sowohl roh als auch gekocht verzehrt werden. Als Salat eignen sich vor allem die jungen „Baby-Leaf-Blätter“, die auch als Balkongemüse gerne gezogen werden, da sie einfach zu handhaben sind und meist nach zwei bis drei Wochen geerntet werden können.

Römischer Salat
Der Romanasalat weist einen länglichen Kopf mit kräftigen, grün-gewellten Blättern auf, die leicht herb schmecken. Die Sorte harmoniert gut mit kräftigen und pikanten Marinaden. Man kann die Blattrippen auch garen, dann erinnern sie geschmacklich an Spargel.

Bataviasalat
Batavia ist eng verwandt mit dem Eisbergsalat und ist wie dieser ein sehr robustes Gemüse, der lange knackig und frisch bleibt. Es stammt ursprünglich aus Frankreich. Hierzulande wird er in Tirol und der Steiermark als regionale Spezialität geschätzt. Die Blätter sind gewellt bis gekraust und weisen eine dunkelgrün bis rötliche Farbe auf. Der rötliche Bataviasalat schmeckt würzig, die grüne Variante hingegen hat ein mildes, leicht süßliches Aroma.

Endiviensalat
Es wird zwischen glatter und grausiger Endivie unterschieden. Die äußeren Blätter sind intensiver grün gefärbt als die inneren, welche eher hellgelb sind. Auch der Verlauf des bitteren Geschmackes nimmt wie die Farbe von innen nach außen zu.

Lollo Rosso, Lollo Bianco
Diese Salate sind typische Vertreter der Schnittsalate. Sie haben keinen Kopf, dafür aber eine stark beblätterte Rosette. Man erntet nur die Blätter, welche anschließend wieder nachwachsen (ca. zwei bis dreimal). Die Blätter sind stark gekraust und sehr zart. Sie schmecken kräftig nussig bis zart bitter. Die hellere Variante (Bianco) ist etwas milder.

Radicchio
Diese Sorte hat weinrote bis violette Blätter und einen starken, herb-bitteren Geschmack. Zudem enthalten bittere Salate oft höhere Mengen an Mineralstoffen und Vitaminen.

Eisbergsalat
Der Name geht auf den ursprünglichen Transport zurück, denn der aus Kalifornien stammende Salat wurde mit Eis gekühlt transportiert. Die Sorte ist eine besondere Form des Häuptelsalates und robuster, knackiger und länger haltbar als dieser.

Das sollten Sie beim Einkauf und der Zubereitung beachten
• Die Blätter dürfen keine welken oder fauligen Stellen aufweisen. Generell gilt, dass Salat kurz vor dem Verzehr zubereitet werden soll, somit bleibt er knackig frisch und verliert kaum Vitamine oder auch Mineralstoffe. Vor dem Anrichten harte, äußere Teile entfernen. Auch den Strunk besser nicht mitverwenden, da er bitteren Geschmack in den Salat bringt und ein Nitratspeicher ist. Danach wäscht man die Blätter kurz gründlich und trocknet sie anschließend. Am besten funktioniert das mit einer Salatschleuder oder indem man den Salat in ein grobes Sieb gibt und fest schüttelt. Das Trocknen ist insofern wichtig, weil die Blätter dann das Dressing besser aufnehmen und weniger leicht matschig werden. 

• Da Salate leicht verderblich sind, sollten sie frisch nach der Ernte oder dem Einkauf gegessen werden. Bei richtiger Lagerung kann man sie aber auch nach einigen Tagen noch genießen. Vor der Lagerung ist es wichtig, braune oder faulige Stellen zu entfernen. Zudem müssen Salate vor dem Austrocknen geschützt werden. Deshalb entweder in ein feuchtes Tuch einwickeln, in einem Kunststoffbehälter aufbewahren, oder eine Folie verwenden – dabei sollte die Verpackung auf einer Seite offen sein. Salate brauchen Platz! Der richtige Ort ist das Gemüsefach im Kühlschrank. Sie bleiben zudem länger frisch, wenn sie nicht gemeinsam mit Obstsorten lagern, die das Reifegas Ethylen abgeben (z.B. Paradeiser, Äpfel, Birnen, Bananen).

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