Pilates für Kinder

Was ist Pilates?

Pilates ist eine Methode die Sie anspruchsvoll und ganzheitlich, also mit Kopf und Körper fördert. um durch die Kombination von Muskeltraining, -dehnung, -kräftigung, -entspannung und Konzentration körperlich attraktiver und entspannter zu werden. Einseitige Bewegungs- und Haltungsmuster werden dadurch ausgeglichen. Besonders gefördert werden die Koordination und die Wahrnehmungsfähigkeit für das, was dem eigenen Körper gut tut.

Zivilisationskrankheiten wie Kreuzschmerzen, Nackenverspannungen und Haltungsproblemen kann durch richtige Entspannung und Kräftigung gezielt entgegengewirkt werden. Hilfe zur Selbsthilfe durch gezielte Bewegung unter ganzheitlichem Ansatz (Körper-Geist-Seele).

Für mich ist Pilates Wirbelsäulengymnastik:

Die Wirbelsäule ist die Trägerin unserer „Lasten“, welche durch gezielte Übungen mobilisiert, gedehnt, entspannt und bekräftigt werden kann.

Durch Pilates kann die Stabilität, Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit verbessert werden, sowie die Beweglichkeit und Körperhaltung aufrechterhalten werden.

Rückenschule kann dann Erfolg haben, wenn der/die TeilnehmerIn, auf falsches Verhalten sensibilisiert wird und diese/r befähigt wird, seine Problemverhaltensweisen zu entdecken, zu beschreiben, zu akzeptieren und zu verändern.

Rückentraining für Kinder

Damit Kinder sich körperlich und seelisch gesund entwickeln, brauchen sie Bewegung. Bewegung ist auch das beste Rezept dafür, dass Ihre Kinder auch im erwachsenen Alter einen gesunden Rücken haben.

Der Bewegungstrieb der Kinder wird zu Nutze gemacht und sie trainieren spielerisch unter musikalischer Begleitung ganz „nebenbei“ Muskeln, Gelenke und Rücken. Es kann früh ein aktives Rücken- und Körperverhalten, erlernt werden. Bewegungsmangel hat nicht nur negative Auswirkungen auf das heranwachsende Muskel- und Haltesystem. Sämtliche organische Funktionen sind davon betroffen. Die kindlichen Organe, wie die Muskulatur, das Nervensystem, das Knochen- und Herz-Kreislaufsystem, entwickeln sich nach einem festgelegten genetischen Plan. Die Qualität ihrer Entwicklung und damit auch die ihrer Leistungsfähigkeit hängt wiederum von dem Maß der körperlichen Beanspruchung ab.

 

Wozu? Grundprinzipien

  • Prävention anstelle von Operation
  • Primär- und Sekundärprophylaxe mit ganzheitlichem Ansatz
  • Lösen von altvertrauten Gewohnheiten (asymmetrische Bewegungsmuster, Dysbalancen ausgleichen)
  • Neuorientierung eines positiven Körperbewusstseins (unser angeborenes kinästhetische Wahrnehmungsvermögen wieder adäquat nutzen), Körperwahrnehmung, Sensibilisierung des eigenen Körpers und seiner Signale
  • Balsam für die Seele
  • Verbesserung der Entspannungs- und Dehnfähigkeit der Muskulatur
  • Verbesserung der Gleichgewichts- und Koordinationsfähigkeit
  • Steigerung der Bandscheibendurchsaftung
  • Positiver Nebeneffekt: Körpergewicht halten bzw. reduzieren
  • Körperhaltung verbessern (dem Rund-, bzw. Hohlrücken entgegensteuern)
  • Osteoporoseprävention
  • Gruppendynamik nutzen -> Spaßfaktor -> Zusammengehörigkeit
  • Aufwärmen, Kräftigen, Dehnen, atmen, miteinander lachen
  • Abbau von Bewegungsfurcht hin zum „Bewegen wollen“
  • Bewegungsmangel, durch Fixtermine im Kurs, ausgleichen
  • Stressabbau durch Bewegung
  • Gewinnung an Lebensqualität, schmerzfreier durchs Leben, mit einem gestärkten Rücken gehen
  • Unterstützt die Rehabilitation nach Verletzungen

Für wen?

Pilates ist für jung und alt geeignet. Der Bewegung sind keine „Alters“ Grenzen gesetzt.

Vor allem für Kinder ist Pilates eine hervorragende Möglichkeit um den Bewegungsdrang auszugleichen. Außerdem ist es besonders geeignet zum Ausgleich von psychosozialen Alltagsbelastungen, schulischen und beruflichen Belastungen und Bewegungsmangel.

Autor:  Alexandra Tscholl, Dipl. Wirbelsäulen-, und Pilatestrainerin, Bewegungstrainerin für Kinder und Jugendliche

Vorheriger ArtikelLauftechnik + Tipps
Nächster ArtikelLine-Dance

Interessantes

- Advertisement -Jentschura

Empfehlungen