Pflege nach dem Sonnenbad

Urlaubsbräune ist zum Selbstverlieben schön. Der Bronze-Teint lässt Arme und Beine automatisch schlanker und fester wirken, kaschiert kleine Hautfehler und gibt dem Antlitz ein erholt-entspanntes Strahlen. Kurz gesagt: Der Mensch sieht in Braun einfach besser aus. Jedenfalls dann, wenn es sich um gepflegte Farbe handelt. Wer seine Sonnenhaut und -haupt hingegen sich selbst überlässt, erlebt das genaue Gegenteil: Spröde Haare, trockene Falten und erschöpfte, durstige Haut sind Zeichen mangelnder Pflege. Daher gilt: Nach der Sonne ist vor der Bräune – nie braucht die Haut mehr Pflege als jetzt!

Sonnenpflege: UV-Schutz allein genügt nicht
Sonne ist brandgefährlich. Das ist längst klar. Österreicher nehmen Sonnenschutz daher ernst. Das ist gut – aber das ist noch lange nicht genug. Denn Cremes mit Lichtschutzfaktoren können zwar einen Großteil der gefährlichen Strahlen abfangen, einen vollkommenen Schutz versprechen sie aber nicht. Zudem kämpfen Sonnencremes zwar gegen die Strahlenbelastung, gegen die weiteren Schattenseiten der Sonne sind sie jedoch machtlos. Hitze und Wärme sind solche Beauty-Killer. Durch die Erwärmung verdunstet die in der Haut gespeicherte Feuchtigkeit. Trockenheit, Spannungsgefühle, Brenn- und Juckreiz sowie kleine Knitterfältchen treten bereits nach wenigen Sonnenstunden auf – und zwar auch dann, wenn man mit bloßem Auge noch (!) nicht viel erkennen kann. Wird auf erste Anzeichen nicht reagiert, verhärten früher oder später die kollagenen und elastinen Fasern der Haut. Folge: Der Teint wirkt rau, ledrig und erschöpft. Auf den nächsten Seiten zeigen wir Ihnen die besten Tipps und Produkte.

Regeneration ist so wichtig wie Prävention
Sonnenbräune ist zwar bezaubernd. Aber auch ein Zeichen dafür, dass die Haut alle Hände voll zu tun hat. Sie muss eingestrahlte Hitze regulieren, Feuchtigkeit produzieren, schwitzen, UV-Schäden erkennen, Antioxidantien aufrüsten und das Reparatursystem der Zellen zur Regeneration bereitstellen. Während die Seele entspannt vom Strand kommt, hat die Haut Stress pur. Hilfe von außen ist nun unerlässlich. Nicht nur, um Schäden und Überlastungen so gering wie möglich zu halten, sondern auch, um der Haut den gewünschten goldenen Jet-Set-Schimmer zu geben. Denn merke: Ohne Pflege wird Sonnenhaut nicht schimmernd, sondern schuppig.

Sonnige Sofortmaßnahmen
Eine frische Dusche ist ein guter Anfang für die Pflege nach dem Sonnenbad. Damit spezielle After-Sun-Lotions ihr regenerierendes Werk vollbringen können, sollte die Haut frei von Sonnencreme-Rückständen sein. Wichtig dabei: Duschen Sie kühl, aber nicht kalt. Zu geringe Temperaturen regen die Haut nur unnötig zur Wärmebildung an; von Hitze hat sie jedoch meistens schon genug. Tupfen Sie die Haut anschließend trocken; starkes Rubbeln mit dem Handtuch ist hingegen verboten – es reizt zu sehr. Das Wichtigste kommt jetzt: Pflegende Cremes sind ein Muss. Keinesfalls sollte man jetzt aber zu fetthaltigen Pflegen oder Ölen greifen –  sie würden die Hitze in der Haut stauen. Besser eignen sich reine Feuchtigkeitscremes oder spezielle Après-Lotions. Letztere enthalten zellreparierende und beruhigende Inhaltsstoffe wie Allantonin oder Pantheol und versorgen die Haut mit Vitaminen oder Phyto-Extrakten wie Aloe vera.

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