Neues aus Medizin & Wissenschaft

Etwa jeder dritte Österreicher ist kurzsichtig, leidet also an Myopie – die Tendenz ist aufgrund der immer mehr überhandnehmenden PC-Arbeit (so vermuten es zumindest Forscher) steigend. Dabei lässt sich der Fehlsichtigkeit relativ einfach vorbeugen: Zahlreiche internationale Studien haben nämlich ergeben, dass Kinder umso seltener eine Kurzsichtigkeit entwickeln, je häufiger und länger sie sich im Freien aufhalten. Der Grund: Helles Licht fördert die Freisetzung von Dopamin in der Netzhaut und verhindert das Längenwachstum des Augapfels. Bei der Myopie ist in der Regel der Augapfel zu lang und damit die Entfernung der Hornhaut und Linse von der Netzhaut größer als normal. Experten gehen davon aus, dass tägliche drei Stunden im Freien schon ausreichen, um bei Kindern Kurzsichtigkeit zu verhindern.

Leistungssteigerung?

Österreichische Schüler lernen auf Droge

Jeder vierte österreichische Schüler über 13 Jahren ist dem Konsum eines Mittels zur schulischen Leistungssteigerung nicht abgeneigt. Und mehr als die Hälfte der Schüler fühlt sich vom Schulalltag ausgelaugt und hätte gerne ein Hilfsmittel dagegen. Dies zeigen die Ergebnisse einer Studie des österreichischen Nachhilfeinstituts LernQuadrat. Zur Bewältigung der täglichen Lern-Herausforderungen setzen Jugendliche vor allem auf Kaffee und Energy-Drinks. 63 % der 15- bis 19-Jährigen konsumieren Alkohol, 53 % rauchen (29 % sogar zehn und mehr Zigaretten am Tag), 21 % haben bereits Cannabis konsumiert. Nirgends in Europa werden von Jugendlichen so viele Energy-Drinks getrunken wie hierzulande. Nur in der Türkei und Italien gibt es bei 15- bis 19-Jährigen mehr Todesfälle durch Drogenkonsum als in Österreich. Die Auswirkungen der Suchtmittel werden von einem Großteil der Schüler immerhin erkannt: So erwarten 86 % negative Folgen für das Gedächtnis und 81 % für die Konzentrationsfähigkeit. Die häufigsten Gründe für Drogenabhängigkeit unter Jugendlichen sind familiäre Probleme, Schulstress, schlechte Lehrer-Schüler-Beziehungen sowie Angst vor Schulversagen.

Erinnerungsversuch

Schlimmer als beim Kinderkriegen?!

Der Satz, den man von frischgebackenen Müttern am häufigsten hört? „So schlimm war’s dann doch nicht.“ Die Frage ist also, ob Mütter eine verklärte Erinnerung an die Geburt ihres Kindes haben. Eine Studie hat nun Antworten: Die (israelischen) Studienleiter begleiteten 320 Frauen in den Kreißsaal und ließen diese alle 20 Minuten via eines Sensors melden, wie hoch ihr aktueller Schmerzlevel gerade ist. Sowohl zwei Tage als auch zwei Monate später fragten die Wissenschafter bei den Mamas nach deren Erinnerungen an die Geburt. Das Ergebnis war jedes Mal ähnlich. Interessant: Eine weitgehend komplikationsfreie Geburt mit einem kurzen, aber heftigen Schmerzhöhepunkt erschien den Müttern im Nachhinein unangenehmer als eine beschwerliche, lange Geburt ohne Schmerzspitzen.

Facebook-Versuch

Wer auf Profilbildern lächelt, ist zufriedener?

Die Kommunikationsplattform Facebook gehört mittlerweile zum Alltag der jungen Generation. Immer mehr Usern ist es wichtig, sich auf ihrem Profil perfekt zu inszenieren. Aber besteht nicht doch ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten auf Facebook und dem echten Leben? Dieser Frage ist die US-amerikanische Universität Virginia nachgegangen und hat in Versuchsreihen über mehrere Jahre hinweg die Intensität des Lächelns auf Profilbildern von Studenten gemessen. Das Ergebnis aller Versuchsreihen: Studenten, die auf ihren Profilbildern breit lächeln, waren im „echten“ Leben tatsächlich glücklicher und beliebter als jene, die am Foto mit ernstem Gesichtsausdruck abgebildet waren.

Interessantes

- Advertisement -Jentschura

Empfehlungen