Mutterrolle / Vaterrolle

  • Unmittelbar nach der Geburt ist Ihr Neugeborenes besonderes  wach und aufmerksam. Es prägt sich das Bild seiner Mutter (und, wenn er da ist, das Bild seines Vaters) ein. Man nennt diesen Vorgang „Bonding“. Keine Sorge: Wenn aus medizinischen Gründen in dieser Zeit eine Trennung nötig ist, findet das Bonding später statt.
  • Das Aufnahmevermögen des Neugeborenes ist ein geschränkt. Daher braucht es viele kleine Kontakte mit Erholungspausen dazwischen.
  • Beim Füttern, Wickeln, Tragen, Baden und Spielen spürt das Baby Ihre Zuneigung. Mutter und Vater sollten sich dabei ruhig abwechseln.
  • Die perfekte Eltern gibt es nicht. Sie dürfen Fehler machen! Wichtig ist nur, aus den Fehlern zu lernen.
  • Manschmall werden Sie nicht sofort erkennen, was das Kleine gerade braucht. Machen Sie sich keinen Stress! Ihr Baby spürt schon, wenn Sie einfach da sind, auch wenn Sie sein Unbehagen nicht sofort beseitigen können.
  • Überlegen Sie gemeinsam, ob Sie die Karenzzeit teilen wollen und können. Ein frühes Engagement des Vaters hat erwiesenermaßen langfristig positive Auswirkungen auf das Kind. Ganz abgesehen davon, dass die Zeit mit dem Baby dem Vater eine nicht wiederholbare Erfahrung bietet.
  • Setzen Sie sich mit Ihrer Rolle als Mutter und Vater auseinander. Sie werden dabei automatisch an Ihre eigenen Eltern denken. Fassen Sie in Worte, was Sie besonderes geschätzt haben und was Sie unbedingt anders machen wollen.

Interessantes

- Advertisement -Jentschura

Empfehlungen