Mother and Baby Workout-Übung: Beckenboden

Tipps

  • Mit leichten Beckenbodenübungen kann man schon nach ein paar Tagen im Wochenbett beginnen.
  • Sollte man eine Dammnaht haben, wäre es gut langes Sitzen zu vermeiden.
  • Stehen, gehen und liegen sind da am Besten.
  • Mit leichten Bauchmuskelübungen sollte man auf jeden Fall noch etwas abwarten.
  • Zuerst sollten aber nur die schrägen Bauchmuskeln aktiviert werden.
  • Erst wenn diese gefestigt sind, beginnt man mit den geraden.
  • Nach einem Kaiserschnitt sollte man mindestens 6 – 8 Wochen warten, bis man mit leichten Bauchmuskelübungen beginnen darf.
  • Das Beste ist, den Gynäkologen aufzusuchen bevor man mit einem Training beginnt.

 

Übung: So finden sie ihren Beckenboden

  • Setzen sie sich gerade auf einen Stuhl.
  • Nun schaukeln sie von einem Sitzbeinhöcker auf den anderen (Sitzbeinhöcker sind die Knochen, die sie spüren, wenn sie zu lange auf einer harten Heurigenbank gesessen haben).
  • Dann kippen sie das Becken einmal nach vorne zum Schambein und dann nach hinten Richtung Steißbein.
  • Genau zwischen den 4 Knochen liegt der Beckenboden.
  • Und nun eine leichte Übung: konzentrieren sie sich auf ihre Atmung und schließen sie die Augen.
  • Atmen sie ein und lassen dabei alles ganz locker und mit dem Ausatmen beginnen sie ihren Beckenboden anzuspannen.
  • Das heißt, sie beginnen den Scheidenmuskel zusammen zu ziehen und dann langsam innen hoch zu arbeiten.
  • Vielleicht hilft es ihnen, wenn sie sich dabei vorstellen, als ob sie etwas von unten hoch hieven möchten.
  • Wenn sie es richtig machen, spüren sie dabei, wie sich ihr Rücken langsam aufrichtet und sich Haltung dabei verbessert.
  • Mit dem Einatmen lassen sie dann wieder locker. Wenn das gut gelingt, probieren sie es auch einmal im Stehen aus.
  • Das Gute daran ist, sie können ihren Beckenboden immer und überall trainieren und keiner wird es bemerken, außer dass sie aufrechter durchs Leben gehen.

 

Autor: Elfriede Rodlmayr, dipl. Private Coach

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