Mit Kindern in den Urlaub

Für die richtige Urlaubsplanung mit Kindern gibt es natürlich keine Patentrezepte, aber doch ein paar nützliche Hinweise, deren Beachtung sich durchaus lohnen.

Gute Planung schont die Nerven
Zunächst sollten Sie sich bei Ihrer Urlaubsplanung die Frage stellen, was sich jeder in der Familie vom Urlaub erwartet. Da gibt es manchmal schon unterschiedliche Bedürfnisse bei den Eltern – die Mutter möchte ans Meer, der Vater lieber in die Berge und dann gilt es noch auf mitreisende Kinder Rücksicht zu nehmen. Das erfordert ein gutes Management, wenn alle zufrieden sein sollen.

Die Anreise
Lange Anreisen sind für Kinder meist eine Qual. Es dauert oft keine 30 Minuten bis die Frage: „Wann sind wir endlich da?“ auftaucht. Fährt man mit der Bahn oder mit dem Flugzeug gibt es Wartezeiten abzusitzen. Die Bewegungsfreiheit der Kinder ist eingeschränkt, es muss auf Mitreisende, die nicht immer Verständnis für lärmende Kinder haben, Rücksicht genommen werden. Der Familienkrach ist vorprogrammiert! Denken Sie daran, Beschäftigungsmaterial einzupacken, Spiele, wie z.B. „Ich seh´ ich seh´ was du nicht siehst“ anzubieten, oder genügend Lesestoff dabei zu haben.

Im Auto haben es Kinder noch schlechter. Hier müssen sie während der ganzen Fahrt auf einem Fleck sitzen. Viele Eltern fahren daher in der Nacht, damit die Kinder während der Fahrt schlafen können. Auf jeden Fall sollten Sie Pausen einlegen und nicht einfach durchfahren. Auch Erwachsene profitieren vom Herumtoben, sie können danach Ihre Fahrt erfrischt fortsetzen. Märchenkassetten hören, singen oder Geschichten erfinden sind nur einige von vielen Beschäftigungsmöglichkeiten.

Die Ankunft
Egal, ob Ihr Kind drei oder zwölf Jahre alt ist, es wird sich mit der veränderten Situation am Urlaubsort zurechtfinden müssen. Kinder, die zum ersten Mal mit den Eltern verreisen, haben natürlich noch keine Vorstellung davon, was sie erwartet. Hier sollten Eltern wissen, dass junge Kinder in einer fremden Umgebung besser zurechtkommen, wenn nicht alles ganz neu ist, sondern vertraute Gegenstände (wie z.B. der gewohnte Kopfpolster, der Topf, vertraute Spielsachen usw.) mitgenommen werden. Ältere Kinder sind häufig sehr zufrieden, wenn sie am Urlaubsort Kontakte mit Gleichaltrigen schließen können, selbstständig die Gegend erkunden dürfen und mehr Freiraum bekommen. Von reinen Kultur- und Besichtigungsreisen sind Kinder in der Regel wenig angetan.

Das Essen
Manche Kinder reagieren auf Speisen, die sie nicht kennen, mit Verweigerung. Mit Drohen und Schimpfen können Sie selten etwas ausrichten. Es ist besser, Kompromisse einzugehen. So erzählte eine geplagte Mutter z.B., dass sich ihre Kinder in Griechenland nur von Schnitten und Coca Cola ernährt hätten. Keine Sorge – sie haben überlebt! Schlechte Esser finden sich bei Cluburlauben ganz gut zurecht, Mittags- und Abendbüffets bieten genügend Auswahl.

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