Meilensteine in der Erziehung

  • Vertrauen Sie darauf, dass sie Natur Sie auf die Elternrolle vorbereitet hat.
  • Schaffen Sie für die erste Zeit mit dem Baby eine geschützte Atmosphäre, in der Sie sich störungsfrei aneinander gewöhnen können.
  • Unsicherheit und Erschöpfung sind in dieser zeit völlig normal. Nehmen Sie, wenn Ihnen Hilfe angeboten wird, diese auch an.
  • Verteilen Sie die Belastung durch Kind und Haushalt so, dass sie Ihnen beiden gerecht erscheint. So können Sie viele Konflikte vermeiden.
  • Versuchen Sie erst gar nicht, perfekte Eltern zu werden, Die gibt es nicht! Sie dürfen Fehler machen. Wichtig ist nur, dass Sie aus den Fehlern lernen.
  • Freuen sie sich an ihrem Kind und lassen Sie sich von ihm überraschen. Ihr Kind hat von sich aus das Bedürfnis, sich bestmöglich zu entwickeln. Es geht weniger darum, ihrem Kind etwas beizubringen, sondern eher um eine liebevolle Begleitung.
  • Vertrauen sie Ihren Fähigkeiten. Sie haben ein gutes Gespür, was Ihr Kind braucht. Sie werden bald herausgefunden haben, wann Ihr Kind Nähe und es Freiraum benötigt.
  • Planen Sie regelmäßige Auszeiten. Einen 24-Stunden-Job, 7 Tage die Woche hält niemand durch.

Trotzalter:

  • Geben sie Ihrem Kind die Möglichkeit, seine Eigenständigkeit zu üben. Lassen sie es immer wieder kleine Entscheidungen selbst treffen.
  • Überlegen sie genau, welche Grenzen nötig sind um Ihrem Kind Schutz und Orientierung zu bieten, und bleiben Sie dabei.
  • Geben Sie dem Kind so viel Freiraum wie möglich, damit es seinen Willen üben kann.
  • Zu viele „Neins“ können Trotzreaktionen verstärken – genauso wie „unlogische“, weil ständig wechselnde Verbote.

Schulzeit:

  • Nehmen Sie Ihrem Kind nichts ab, was es schon selbst tun kann.
  • Jedes Kind hat individuelle Stärken. Beobachten Sie genau, welche das sind. Lassen Sie sich dabei nicht von Ihren Wunschvorstellungen leiten, sondern von der Realität.
  • Geben Sie Ihrem Kind den Freiraum, viel auszuprobieren.
  • Achten Sie darauf, dass das Kind trotz Schule jeden Tag unverplante Zeit für spontane Ideen oder einfach Nichtstun hat.
  • Machen Sie immer wieder etwas Lustiges und Entspannendes mit ihrem Kind, was ihm Spaß macht. Das tut Ihrer Beziehung zum Kind einfach gut.
  • Ihr Kind sucht Vorbilder und klare Richtlinien. Erklären Sie als Erwachsene Ihre Standpunkte und leben sie sie konsequent vor.
  • Mischen Sie sich so wenig wie möglich in die Freundschaftsangelegenheiten Ihres Kindes ein.

Pubertät:

  • Denken Sie daran, Ihr Kind braucht jetzt mehr denn je eine liebevolle Auseinandersetzung und klare Grenzen.
  • Sie sind gefordert, einmal aufgestellte Regeln wieder neu zu begründen und auszuhandeln.
  • Schaffen Sie im Alltag Möglichkeiten, wo ältere Kinder ihre Kräfte messen können. Mit der Zeit kann sich jedes Kind besser einschätzen und braucht weniger Wettkämpfe.
  • Gewähren Sie Ihrem Kind Freiräume und fördern Sie seine Eigenverantwortung.
  • Sie müssen nicht jede Situation in der Pubertät Ihres Kindes alleine bewältigen. Suchen Sie sich, wenn nötig, Unterstützung und Entlastung (z.B. Elternbildungsseminare, Experten in Familienberatungsstellen).

 

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