Medienkompetenz

  • Setzen Sie Fernsehen nicht als Erziehungsmittel ein. Fernsehverbote erschweren den eigenverantwortlichen Umgang mit dem Medium.
  • Geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, zu verarbeiten, was es im Fernsehen gesehen hat. Mansche Kinder brauchen Bewegung, andere wollen allein sein. Jedenfalls sollte bei Bedarf immer ein Gesprächspartner verfügbar sein.
  • Auch Bücher sind Medien. Sie lassen dem Leser sein eigenes Tempo und regen die Fantasie an. Motivieren Sie Ihr Kind zum Lesen, indem Sie ihm Geschichten erzählen und vorlesen. Die Liebe zu Büchern wird sozusagen vererbt.
  • Nach wie vor ist Spielzeug wichtig. kaufen Sie nur Spielsachen, die für längere Zeit Stoff zum Spielen bieten, nicht zu viele Vorgaben machen und Spaß versprechen. Beliebt bei Schulkindern sind Kaufladen, Post und Memory.
  • Stellen Sie auch Ihrem Schulkind noch genug Mal- und Bastelmaterial zur Verfügung.
  • Verhandeln Sie mit dem Kind über seine materiellen Wünsche. Erfüllen Sie nicht alle Wünsche bedingungslos. Sichern Sie gemeinsam günstigere Alternativen. Lassen Sie sich aber auch einmal überreden.
  • Gemeinsames Naturerleben verbindet Eltern und Kinder stark. Dabei darf es durchaus immer wieder derselbe Spazierweg sein. Neues bringt die Schule ohnehin genug!
  • In der Freizeit sollte genug Platz für Trödeln und Nichtstun bleiben. So lernt Ihr Kind auch, seine Zeit selbst zu strukturieren.
  • Bedenken Sie bei der Urlaubsplanung, dass Kinder viel Ruhe und Zeit für kleine Entdeckungen haben wollen. Am besten sind gleichaltrige Spielkameradinnen für gemeinsame Unternehmungen.
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