Lust & Sex

Wenn sexuelle Empfindungen das erste Mal zum Leben erwachen, dann ist das sehr spannend und aufregend. Sie können auch verunsichern. Lust nach Sexualität ist ein sehr intensives Gefühl und taucht mal schwächer, mal stärker auf. Es kann zeitweise auch ganz verschwinden. Das ist absolut normal. Lust kann durch erotische Fantasien, Bilder, Filme und durch Gedanken an das Mädchen oder den Burschen, das/den man begehrt, ausgelöst werden. Sexualität ist viel mehr als miteinander schlafen. Dazu gehören Gefühle, Zärtlichkeiten, Sehnsüchte …

Sarah: Körperliche Lust kannst du mit deiner Freundin/ deinem Freund und alleine ausleben, in dem du dir selbst Lustgefühle bereitest. Es ist okay, seinen eigenen Körper zu entdecken und herauszufinden, was sich lustvoll anfühlt. Es ist ebenfalls normal, wenn man diese Art von sexueller Befriedigung nicht möchte. Du wirst im Laufe der Zeit herausfinden, was dir gefällt und was du möchtest. Hör auf deine Gefühle und lass dich nicht unter Druck setzen.

Max: Für viele ist Sexualität Ausdruck von Zuneigung, Zärtlichkeit und Vertrauen. Sie möchten diese Empfindungen mit dem Menschen teilen, mit dem sie zusammen sind. Sexualität hat viele Gesichter. Es kann sein, dass du deine Sexualität mit verschiedenen Menschen ausleben möchtest. Es kann passieren, dass du jemanden nur körperlic anziehend findest und nicht verliebt bist. Es kann sein, dass du erst in der Ehe Sex haben möchtest (z.B. aus religiösen Gründen). Du siehst, es gibt ganz viele Möglichkeiten und du bestimmst, was du möchtest und wann du dich bereit dazu fühlst.

Sarah: Viele Burschen und Mädchen haben Angst, beim Sex zu „versagen“ und „nicht gut genug zu sein“. Gedanken wie „ich muss immer Lust haben und toll sein“ können einen großen Leistungsdruck erzeugen und sexuelle Erlebnisse zu einem Problem werden lassen. Denke daran: Das erste Mal und auch die anderen Male müssen nicht perfekt sein.

Max: Du fragst dich vielleicht, wie du lernen kannst, „gut im Bett“ zu sein und ob es Techniken gibt, die erlernbar sind? Es gibt kein Rezept für „guten Sex“. Sich wohl fühlen und sich hingeben können sind die wichtigsten „Zutaten“ für schönen Sex.

Pornographie
Viele glauben, aus Pornos erfahren zu können, wie Sex funktioniert. Pornographische Darstellungen in Filmen, auf Fotos, in Texten vermitteln z.B. das Bild, dass der Mann immer Sex will und die Frau immer bereit dazu ist. Pornodarstellerinnen und Pornodarsteller befolgen die Anweisungen der Regisseurin/des Regisseurs, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben. Laut dem Wiener Jugendschutzgesetz ist es verboten, dass Jugendlichezwischen 14 und 18 Jahren pornographisches Material konsumieren. Vor allem im Internet stößt man schnell, ob gewollt oder ungewollt, auf pornographische Darstellungen. Auch über Spammails und Handys werden pornographische Fotos verbreitet. Wie du Internet und Handy sicher nutzen kannst, erfährst du auf www.saferinternet.at.

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