Laufregeln

Um diesen Raubbau an ihrem Körper zu umgehen,
ein paar grundlegende Tipps, die Sie beherzigen sollten. Denn es sollte nicht so sein, dass Sie wichtige Regeln erst dann beachten, wenn’s zum zwicken und schmerzen beginnt. Richtig ausgeführtes Lauftraining sollte Sie ja auch „fitter“ machen. Wer sich an Tipps hält, hat einfach mehr vom Laufen.

Regel 1:
Nicht vom Ehrgeiz zerfressen lassen!
Eine große Schar der Laufbegeisterten gehört zu dieser Kategorie. Ständig der Blick auf den Pulsmesser oder die Stoppuhr. Wenn solche Personen einmal unterhalb ihrer eingestellten Herzfrequenzschwelle sind, plagen sie schon die ersten Gewissensbisse. Fühlen Sie sich gerade angesprochen, dann gelten folgende Punkte auch für Sie: Laufen Sie regelmäßig auch ohne Kontrolle ein angenehmes, entspanntes Tempo. Vom eigenen Körpergefühl gelenkt werden Sie einen wesentlich besseren Entspannungseffekt haben.

Regel 2:
Aufwärmen!
Die Laufeinheit sollte man stets mit einem Aufwärmen beginnen. Dazu genügt es in der Regel langsam los zu laufen bzw. zu gehen. Es dauert eben seine Zeit, bis der Körper auf Betriebstemperatur ist. Wenn Sie in einem bestimmten Pulsbereich laufen, sollte dieser erst nach einer Einlaufzeit von mindestens 10 Minuten angepeilt werden.

Regel 3:
Dehnen inkludieren!
Das Dehnen ist ein fixer Bestandteil jeder Laufeinheit. Verinnerlichen Sie einfach: Laufen und Dehnen gehören zusammen. Man kann nach dem Aufwärmen ein kurzes Dehnprogramm, sozusagen als Pre-stretch einbauen, sollte aber auf jeden Fall im Anschluss ans Training die wichtigsten Muskelgruppen gründlich dehnen.

Regel 4:
Nicht jeden Tag Laufen!
Viele Sportbegeisterte laufen täglich die gleiche Strecke. Abgesehen vom Motivationsfaktor ist auch die Trainingswirksamkeit dabei nicht optimal gegeben. Der Körper benötigt auch Ruhetage zur Regeneration. Für Gesundheitssportler gilt: Halten Sie mindestens zwei lauffreie Tage pro Woche ein.

Regel 5:
Variieren Sie die Trainingsintensität!
Immer mit der gleichen Trainingsintensität zu laufen bedeutet, keinen optimalen Trainingseffekt zu erzielen. Man sollte die Trainingsintensität (Herzfrequenzbereich) sowie die Laufdauer variieren.

Regel 6:
Laufen Sie niemals mit Schmerzen!
„Mann o Mann, das linke Knie schmerzt heute aber heftig. Wird sicherlich wieder gut, von so etwas lasse ich mich nicht von meinen Training abhalten.“ Dies ist wohl die schlechteste Einstellung, die Sie ihrem eigenen Körper gegenüber haben können. Schmerzen sind ein wichtiges Warnsignal! Im Zweifel sollte man auf keinen Fall einen Arztbesuch scheuen. Wollen Sie bis ins hohe Alter laufen, ist diese Regel ein unbedingtes muss.

Regel 7:
Steigern Sie ihren Trainingsumfang langsam und kontinuierlich!
Wenn Sie gerade erst mit dem Laufen begonnen haben, versuchen Sie auf keinen Fall „Rom in einem Tag erobern zu wollen“. Ihr Körper benötigt Zeit, um sich an diese neue Belastung zu gewöhnen. Folgende Orientierung sollte in etwa eingehalten werden: Steigern Sie ihren Trainingsumfang innerhalb eines Jahres nie über 100%. D.h. Wenn sie mit dreimal die Woche beginne, sollten sie am Ende des Jahres auch nicht öfter als maximal fünfmal laufen.

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