Iss dich glücklich!

Gegen Beziehungsstress und Single-Frust helfen Schokoladentafeln im XXL-Format. Und dass ein großer Teller Pasta so manches Ärgernis blitzschnell vergessen lässt, wissen wir schon aus Kindertagen. Kurzum: Essen stillt nicht nur den Hunger, es macht auch glücklich. Doch taugen Pralinen und Spaghetti Bolognese tatsächlich als Gute-Laune-Mittel, als Frustkiller gegen Bürostress, Dauerregen und geplatzte Dates? Oder bilden wir uns das alles nur ein?

Essen gegen das Stimmungstief. Schon der berühmteste Arzt der Antike, Hippokrates, empfahl bei Depressionen Eselsmilch. Die ist zwar heute nur noch selten im Kühlschrank zu finden, doch Forscher und Ernährungsberater sind sich einig: Man kann sich tatsächlich glücklich essen. Aktuelle Langzeitstudien aus Australien, England und Spanien mit insgesamt rund 15.000 Testpersonen belegen: Gesunde Ernährung kann nicht nur die Stimmung heben, sondern sogar Depressionen vorbeugen. Menschen, die regelmäßig frisches Gemüse, Obst, Fisch und Vollkornprodukte essen, so das Ergebnis, haben ein wesentlich niedrigeres Risiko, im Stimmungstief zu landen, als jene, bei denen täglich Zucker, Frittiertes und Weißmehl auf dem Speisezettel stehen.

Expertentipp. „Wie wir essen, wirkt sich auf unsere Stimmung aus. Es gibt Gute-Laune-Therapien, die wirklich funktionieren. Die richtigen Lebensmittel können das Glücksempfinden tatsächlich steigern“, bestätigt auch die deutsche Ernährungsexpertin Dr. Andrea Flemmer, die in ihrem Buch-Bestseller „Mood-Food – Glücksnahrung: Wie man durch Essen glücklich wird“ Tipps zum Anti-Frust-Essen gibt. Ihr Fazit: „Eine abwechslungsreiche, mediterrane, vitamin- und mineralstoffreiche Vollwerternährung ist der beste Garant für eine gute Stimmung!“

fischFoto: Rainer Sturm – pixelio.de

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