In Schönheit altern

Botox, Liftings und Co machen Falten zwar gezielt den Garaus, eine Garantie für umwerfende Schönheit und Jugendlichkeit geben sie jedoch nicht. Im Gegenteil: Drastische Anti-Aging-Methoden lassen das Gesicht zwar makellos, aber oft auch maskenhaft wirken. Der Trend im Kampf gegen den Zahn der Zeit geht daher zurück zu mehr Natürlichkeit. Die so genannten „New Ager“ träumen längst nicht mehr von absoluter Knitterfreiheit, sondern wollen einfach nur gut aussehen für ihr Alter. Ziel ist ein angenehmes Hautgefühl und ein gesunder, starker und frischer Teint. Ohne Spritzen, schnipseln und Risiken. Lesen Sie hier die besten Tipps!

Wasser:  die flüssige Verjüngung
Der Vorteil junger Haut ist, dass sie Feuchtigkeit besonders gut und lange speichern kann. Sind die Zellen prall gefüllt, wirkt das Hautbild insgesamt straffer und strahlender. Doch je älter die Haut wird, desto schwerer fällt es ihr, diese Feuchtigkeit zu halten. Besonders im Winter kommt es zu Verdunstungen. Daher unser Rat: Sorgen Sie dafür, dass die hauteigenen Wasserdepots ständig neu befüllt werden. Eine gezielte Feuchtigkeitspflege, aber auch Wassernachschub von innen, polstern optisch auf. Trinken Sie pro Stunde ein großes Glas Wasser oder ungesüßten grünen oder weißen Tee. Letztere gelten zudem als wirksame Radikalfänger.

Wie man sich bettet
Um eine Knautschung der Haut und das Entstehen von Knitterfältchen zu vermeiden, empfiehlt sich die Nachtruhe in Rückenlage. Den Kissenbezug wählen Sie möglichst aus Seide. Dieser edle Stoff hat eine besonders glatte Struktur, welche die (im Alter ohnehin brüchiger werdenden) Haare nicht unnötig strapaziert. Achten Sie darauf, dass Sie nicht im Luftzug liegen und die Raumtemperatur nicht höher als 18 Grad ist – sonst drohen geschwollene Augen am nächsten Morgen.

Schlaf macht schön
Der Teint kann nur dann wach aussehen, wenn auch der ganze Mensch ausgeschlafen ist. Nachts schüttet der Körper nämlich große Mengen des Wachstumshormons HGH aus, das für die Teilung und damit Erneuerung des Zellgewebes zuständig ist. Die HGH-Ausschüttung kann jedoch nur dann ungestört stattfinden, wenn sie nicht durch einen erhöhten Insulinspiegel gebremst wird. Und das liegt wiederum bei Ihnen. Nur wer nach 19 Uhr keine Kalorien (weder durch Nahrung, noch durch gesüßte Getränke) zu sich nimmt, bereitet den Insulinspiegel optimal auf seine Nachtschicht vor.

Sonne ist gefährlich
UV-Strahlen lösen nicht nur freie Radikale aus, sie selbst dringen in die Haut ein und zerstören hier die Kollagenverbindungen, die für die Straffheit der Haut verantwortlich sind. Achten Sie daher peinlich genau darauf, dass Ihre Haut von UV-Strahlen verschont bleibt. Was dabei viele unterschätzen, ist die Tatsache, dass sogar im Alltag, durch einen bewölkten Himmel bis zu 20 Prozent der gefährlichen Strahlen dringen. Nicht umsonst haben die meisten Tagescremes einen UV-Schutz integriert. Wer keinen eingearbeiteten Schutz hat, trägt einfach über der normalen Pflege eine dünne Schicht Sonnencreme auf.

Bezaubernde Bräune
Sonne ist Sünde! Trotzdem sieht die Haut in Braun einfach knackiger, praller und jünger aus. Die Lösung des Problems: Selbstbräunende Cremes verpassen dem Teint eine jugendliche „Tarnfarbe”, ohne die Haut zu belasten. Tipp: Achten Sie darauf, dass sich die Selbstbräunungspaste beim Auftragen nicht in tiefen Linien und Falten sammelt und diese durch die Färbung unnötig betont.

Concealer:  ein Zauberstift
Dunkle Schatten lassen den Teint matt und müde wirken. Zur optischen Erfrischung geben Sie am besten etwas Concealer über die dunklen Hautstellen.
Wichtig dabei: Wählen Sie den Concealer immer eine Spur heller als die eigentliche Hautfarbe. Ferner gilt: Flüssige oder cremige Konsistenzen sind besser als pudrige Concealer. Grund: Die enthaltene Feuchtigkeit pflegt die Haut und setzt sich nicht so schnell in den Fältchen ab.

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