Hilfe, ich brauche eine Brille!

Neulich in der Bank war es mir unmöglich, eine Überweisung auszufüllen. Vor Kurzem verpasste ich – weil ich den Fahrplan nicht entziffern konnte – einen Zug und musste bei Eiseskälte irgendwo im Nirgendwo mehr als eine Stunde auf den nächsten warten. Die Folge: ein grippaler Infekt, der mich ans Bett fesselte und mir Zeit zum Nachdenken bescherte. Die Erkenntnis daraus: Ich brauche (dringend) eine Brille.

Irgendeine Brille bringt gar nichts. Die Lesebrille meines Mannes lag in Griffweite. Doch weder er noch meine Augen waren angetan vom Brillen-Teilen. Eine eigene günstige Lesebrille von der Stange kann ich mir auch kaufen. Damit wäre mein Problem schnell gelöst. Ich habe also ein halbes Dutzend Brillen mit verschiedenen Dioptrien ausprobiert. Keine davon hat gepasst. Der Grund war schnell gefunden. Ich hätte nämlich, wie der einzige Optiker in unmittelbarer Nähe flugs feststellte, zwei recht unterschiedliche Sehstärken. Eine Fertigbrille – einerlei in welcher Preisklasse – käme demzufolge für mich nicht infrage. Die Auswahl an Fassungen in seinem Geschäft war enden wollend und entsprach ganz und gar nicht meinem Geschmack. Ein Gestell aus dem Katalog aussuchen wollte ich nicht. Kurz und gut: Ich musste weitersuchen.

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