Glutenfreier Genuss mit Buchweizen

So gerne ihn die gackernden Eilieferanten schnabulieren, so wichtig ist das Getreide für unsere ausgewogene Ernährung. Hört man also den Namen Buchweizen, denkt man in erster Linie an ein Korn. Diese Pflanze ist jedoch ein Knöterichgewächs und hat dadurch verwandtschaftliche Beziehungen zu Rhabarber und zu Sauerampfer. Der Buchweizen (Fagopyrum esculentum) wuchs ursprünglich im östlichen Asien und kam schon im Mittelalter nach Europa. Er ist äußerst anspruchslos und genügsam und gedeiht auch auf sandigen Heideböden. Als Früchte trägt die einjährige Pflanze 4 bis 6 mm lange Nüsschen, die in ihrer Gestalt an Bucheckern erinnern. Diese sind reich an pflanz-lichen Eiweiß- und Fettstoffen. Zudem ist der Gehalt an Phosphor, Kalzium, Eisen und Kupfer sowie an Vitaminen hoch. Buchweizen ist glutenfrei und daher gut verträglich für Menschen, die an Zöliakie leiden.

Wer einen sensiblen und empfindlichen Magen hat, kann das Pseudogetreide unbedenklich in seinen Diätplan aufnehmen. Es ist wunderbar, wenn man merkt, dass die Speisekammer der Natur für alle etwas zu bieten hat. So wichtig eine gut funktionierende Verdauung auch ist, so bleibt doch die gute Wirkung des Buchweizens nicht auf unseren Magen beschränkt.

Menschen, die z. B. nervlich angeschlagen sind oder sich großen geistigen Anforderungen zu stellen haben, dürfen gern auf den Buchweizen zurückgreifen. Am besten bereitet man einen Brei aus grobem Buchweizen-Vollkornmehl, das in frischer Milch aufgekocht wird. Dann zugedeckt stehen lassen. Vor dem Genuss des Breis noch ein paar Teelöffel Honig einrühren. Besonders Spitzfindige wissen auch, wie man Mehlspeisen mit dem Alternativkorn zubereitet. Literatur und Rezepte gibt es dazu in großer Fülle im einschlägigen Buchhandel.

Weitere Informationen:
Kräuterpfarrer-Zentrum
3822 Karlstein/Thaya
Tel.: 02844/70 70-11 oder -31
beratung@kraeuterpfarrer.at
www.kraeuterpfarrer.at

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