Gesundheit durch Heilkräuter

Wer von uns nimmt nicht erfreut eine Einladung zu einem guten Essen an? Wir lassen uns gerne in ein gutes Lokal ausführen, wo wir nach Belieben genießen können. Meist kommt noch hinzu, dass unser Portemonnaie keine Schmälerung erfährt. Im Restaurant legen wir zu Recht dann das Augenmerk auf die Zubereitung des gewählten Gerichtes. Es soll auf jeden Fall frisch gekocht und angerichtet werden. Mit einem Blick auf die Speiskammer der Natur dürfen wir selbstverständlich davon ausgehen, dass die Frühlingssaison eine ganze Menge an Pflanzen neu und frisch wachsen lässt, damit auch unsere Ernährung eine Bereicherung erfährt. Natürlich fällt die Aufmerksamkeit da sofort auf die Favoriten wie Brennnessel und Bärlauch. Aus jungen Brennnesselblättern lässt sich zusammen mit Kartoffeln eine schmackhafte Suppe zubereiten, die mithilft, das Blut zu reinigen. Bärlauch eignet sich nicht nur als Beigabe zu Topfen und Brotaufstrich, sondern kann auch gepresst und entsaftet werden. Nehmen Sie über längere Zeit dreimal am Tag einen Esslöffel Bärlauchsaft zu sich. Das ist die beste Medizin gegen Arteriosklerose (Arterienverkalkung). Die ersten Veilchen sagen uns, dass der Winter nun endlich vorbei ist. Die Veilchenblätter sind eine willkommene Beigabe in Frühlingskräuter-Suppen. Wer die Taubnessel durch das stärker werdende Sonnenlicht wachsen sieht, soll diese nicht achtlos als Unkraut abqualifizieren. Denn die Harnwege werden gereinigt, wenn man auf seiner Speisekarte einmal Taubnesselgemüse stehen hat. Dazu nimmt man die Blätter und Blüten der Taubnessel, wäscht diese und hackt sie fein. Dann röstet man fein geschnittene Zwiebeln, gibt die gehackten Blätter dazu und dämpft das Gemüse noch bei niedriger Temperatur etwa 3 bis 4 Minuten. Mit etwas Mehl eindicken und mit ein wenig Wasser oder klare Suppe aufgießen und noch einmal durchkochen. Je nach Geschmack salzen und würzen. Oder wer weiß schon, dass man Schlüsselblumen-Blätter samt Blüten dazu verwenden kann, um den täglichen Salat abwechslungsreicher und schmackhafter zu gestalten? Für Topfenkäse stehen uns neben dem Schnittlauch und dem schon erwähnten Bärlauch überdies noch Gundelreben-, Ehrenpreis-und Schafgarbenblätter zur Verfügung, um ganz neue und delikate Geschmäcker einzubringen.

Zu guter Letzt sei noch auf den Löwenzahn hingewiesen, der frisch geerntet vor allem mithilft, die Leber zu stärken. Die Natur hat jetzt so viel frisch zubereitet. Nehmen wir doch einfach die Einladung an, bewusst ihre Gaben zu verwenden.

Heilkräuter aus dem Klostergarten In seinem neuen Buch „Heilkräuter aus dem Klostergarten“ erzählt Benedikt Felsinger von den Wundern der Natur und den Gaben, die uns Gott gegeben hat. Er beschreibt detailreich zahlreiche Heilkräuter und Pflanzen – und gibt Tipps, wie wir dank deren Hilfe gesund bleiben – oder werden.

Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger, Heilkräuter aus dem Klostergarten Ueberreuter, 160 Seiten, 19,95 Euro

Vorheriger ArtikelTierischer Spaß im Grünen
Nächster ArtikelTipps bei Heuschnupfen

Interessantes

- Advertisement -Jentschura

Empfehlungen