Gesundheit & Vitalität

 

Übergewicht entsteht oft schon vor der Geburt

Eine Langzeitstudie aus Deutschland mit rund 1.000 Probanden ergab, dass die „Programmierung“ für Übergewicht in hohem Maße bereits vor der Geburt geschieht. Bei einem Großteil der heute achtjährigen Kinder, bei denen eine Insulinresistenz, also ein erhöhter Blutzuckerwert, festgestellt wurde, wurde bereits im Nabelschnurblut ein erhöhter Insulinwert diagnostiziert. Die Befragungen ergaben, dass die Mütter von Kindern mit hohem Insulinspiegel häufig schon vor der Schwangerschaft übergewichtig oder fettleibig waren. Eine Beziehung zum Gewicht der Väter ließ sich übrigens  nicht nachweisen. 

Venenleiden ist auch Männersache

Im Anfangsstadium verspüren Betroffene Beschwerden in Form von geschwollenen und schmerzenden Knöcheln am Abend, wiederholten Krämpfen oder anhaltendem Kribbeln im Bein. Bei einer fortgeschrittenen Venenschwäche kommt es zu Krampfadern, die unbehandelt zu Venenentzündungen, einem offenen Bein oder zu Blutgerinnselbildungen führen können. Studien zufolge erleiden Männer, die bereits ein Blutgerinnsel hatten, fast doppelt so häufig eine erneute Thrombose als Frauen. Experten bedauern, dass Männer – im Vergleich zu Frauen – viel zu spät zum Arzt gehen und Hilfe in Anspruch nehmen.

Hüftgelenke Künstliche Gelenke verlängern Leben

Je länger Menschen an Arthrose leiden, desto weniger bewegen sie sich, sind sie doch der Meinung, ihrem Körper etwas Gutes zu tun, wenn sie die geschädigten Gelenke vor zusätzlicher Belastung schützen. Genau dies ist aber der falsche Weg, betonen Ärzte bereits seit Jahren: Denn ein Zuwenig an Bewegung begünstigt u. a. Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes und somit auch Herz- und Kreislauferkrankungen. Eine britische Studie hat nun herausgefunden, dass künstliche Gelenke nicht nur zu einer neuen Lebensqualität verhelfen, sondern auch indirekt vor Herzinfarkten schützen. Über einen Zeitraum von sieben Jahren wurden 2.200 Patienten über 55 Jahre mit moderater bis schwerer Hüft- oder Kniegelenkarthrose untersucht. Patienten mit einem künstlichen Gelenk wiesen ein 14,2 Prozent geringeres Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf. Die Forscher der Studie führen dies auf einen gesünderen Lebensstil zurück, denn die Patienten mit einem künstlichen Gelenk bewegten sich um ein Vielfaches mehr als jene Patienten, die auf diese Operation verzichteten.

Gesunde Zähne = niedriger Blutdruck

Schon länger ist bekannt, dass Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparats) und Hypertonie (Bluthochdruck) in engem Zusammenhang stehen. Experten gehen davon aus, dass dieselben Bakterien, die Parodontitis auslösen, auch die Ursache für erhöhten Blutdruck und somit für vermehrte Herzinfarkte sowie Schlaganfälle sind. Die Erreger verteilen sich im ganzen Körper. Die Folge: Die Gefäße versteifen sich, das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt. Eine deutsche Studie hat nun auch den Umkehrschluss erforscht und bewiesen, dass durch die Behandlung von Parodontitis der Blutdruck gesenkt werden kann.

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