Gesundes Wintervergnügen Gesunder Winterspaß

Gesünder Leben hat gemeinsam mit Dr. Karl-Heinz Kristen, Leiter der Sportklinik Wien, die beliebtesten Wintersportarten unter die Lupe genommen:

(DR. KARL-HEINZ KRISTEN, Facharzt für Sportorthopädie und Leiter der Sportklinik Wien)

  • Welche Auswirkungen hat der jeweilige Wintersport auf den Körper?
  • Was gilt es zu beachten und wo liegen die Gefahren?
  • Wir klären auf – damit Sie für die schönsten Wintertage des Jahres fit sind!

 

Ski alpin und Snowboard
„Zwoa Brettl, a gführiger Schnee, juche, des is halt mei höchste Idee …“ Nicht umsonst ist der Refrain des Liedes „Der Winter, der is mir net zwider“ voll des Lobes für den im Alpinland Österreich beliebtesten Wintersport. Schließlich ist Skifahren ein Rundum-gesund-Programm für Körper und Geist. Aber auch, wer nur ein Brett bevorzugt, tut seinem Wohlbefinden etwas Gutes. Wer sich wedelnd, im Slalom oder im Schneepflug-Stil die Pisten hinabbewegt oder auf dem Snowboard seine Kurven schwingt, trainiert einerseits die Muskulatur und steigert andererseits die Ausdauer. „Zudem wird das Herz-Kreislauf-System gefordert und auch das Seelenleben profitiert“, erklärt Dr. Karl- Heinz Kristen. Allein der Anblick von eingeschneiten Bergspitzen, glitzerndem Schnee in der Sonne und blauem Winterhimmel lasse unsere Glückshormone jubeln.

Vorbereitung: „Ohne fundiertes Training gehört man nicht auf die Piste“, so Kristen. Von den rund acht Millionen Menschen, die auf Österreichs Pisten unterwegs sind, landen nach einer Statistik des Instituts „Sicher leben“ etwa 60.000 alljährlich im Krankenbett. Häufigste Gründe: Selbstüberschätzung und unzureichende Vorbereitung. „Es reicht nicht, ein paar Tage vorher mit dem Training zu beginnen“, so Kristen. „An der Grundkondition sollte man schon während des Jahres arbeiten.“ Für ungeübte Skifahrer und Anfänger empfiehlt sich ein Skikurs. „Dort lernt man nicht nur die Technik, sondern übt auch das richtige Fallen.“ Das ist gerade am Snowboard wichtig, denn während die Nummer-1-Verletzung beim Skifahren das Knie ist, erleiden Snowboarder durch falsches Aufkommen und Abstützen beim Sturz am häufigsten Verletzungen des Handgelenks.

Die Ausrüstung: Schon bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h entspricht eine Kollision einem Sturz aus 3,5 Metern Höhe. Allein diese Zahl belegt, wie wichtig ein Helm auf der Skipiste ist. Wer hohe Geschwindigkeiten anvisiert, dem bietet neben dem Kopfschutz ein Rückenprotektor zusätzliche Sicherheit. Snowboarder können ihr Verletzungsrisiko durch Handgelenksschützer senken.

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