Familien-Experiment

Kaum ein Dokumentarfilm hat so eine Lawine von Emotionen und Reaktionen ausgelöst wie „Plastic Planet“ von Werner Boote. Durch die im Film aufgeworfenen, brennenden Fragen wie: „Was kann ich selbst tun, um die Flut an Kunststoffen zu bremsen?“ reifte in der Steirerin Sandra Krautwaschl ein spontaner Entschluss. Sie und ihre Familie wollten im Selbstversuch testen, wie es ist bzw. ob es überhaupt möglich ist, einen Monat lang ohne Plastik zu leben. Für das Experiment „Kein Heim für Plastik“ wurde die gleichnamige Internetseite eingerichtet, die sich rasch zur vielbesuchten Diskussionsplattform und Ideenbörse entwickelte. „Uns war von Anfang an klar, dass viele Alltagsgegenstände aus Plastik unverzichtbar sind, z.B. Handy, Staubsauger etc. Bei vielen Produkten und Verpackungen konnten wir jedoch sinnvolle Alternativen auftun“, resümiert Krautwaschl. Das Experiment ist zwar zu Ende, die Site aber weiter aktiv – Ideen sind weiter gefragt. Die Befürworter eines Plastiksackerlverbots nach dem Vorbild Italiens und der Reduzierung anderer Wegwerfplastik-Produkte werden übrigens täglich mehr. Internet: www.keinheimfuerplastik.at Interakives Forum, verlinkt mit Facebook und YouTube
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