Erziehungsstil

Eltern waren auch einmal Kinder, die erzogen wurden. Wenn Sie sich an Ihre Kindheit zurückerinnern, werden ganz sicher neben positiven auch einige negative Erlebnisse auftauchen. Meist sind es Kränkungen oder ungerecht empfundene Strafen, die man später bei den eigenen Kindern unbedingt vermeiden möchte.

Versuchen Sie für sich selbst herauszufinden, welche der angeführten Beispiele Ihrer Einstellung am ehesten entsprechen.

Forderungen

  • Mein Kind soll machen, was ich ihm sage!
  • Kontrolle ist besser als Vertrauen!
  • Mir tanzt niemand auf der Nase herum!
  • Ich handle nach meinen Prinzipien, Ausnahmen gibt es nicht!
  • Kinder machen Fehler, Erwachsene nicht!
  • Wer mich enttäuscht, den mag ich nicht!
  • Kinder haben keine Rechte, sondern Pflichten!

Verständnis

  • Ich vertraue meinem Kind und traue ihm etwas zu.
  • Es ist mir wichtig zu erfahren, was mein Kind denkt und fühlt.
  • Kinder sollen etwas ausprobieren und eigene Erfahrungen sammeln.
  • Die Misserfolge meiner Kinder sind mir nicht peinlich.
  • Mein Kind soll glücklich sein.
  • Ich möchte meinem Kind helfen und es unterstützen.
  • Kinder haben auch Rechte, nicht nur Pflichten.

Sie werden sich jetzt vielleicht denken, dass Eltern auch nicht immer perfekt sein können und manchmal eben die Geduld verlieren. Keine Frage, trotzdem lohnt es sich nachzudenken, warum etwas in der Erziehung schief läuft!

„Ich möchte mein Kind besser verstehen!“

Kinder sagen häufig nicht, was sie bedrückt, sie zeigen es durch ihr Verhalten. Versuchen Sie zu verstehen! Ein gutes Familienklima hilft im Umgang mit Schwierigkeiten. Eltern sollten die Gefühle ihres Kindes nicht verharmlosen oder ignorieren.

Autor: Dr. Belinda Mikosz, “ Das kleine 1×1 der Erziehung

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