Erziehung – vom ersten bis zum dritten Geburtstag

  • Ihr Kind lernt viel mehr durch Erfahrungen und Vorbilder als durch Ermahnungen und Belehrungen. Sorgen Sie für eine Beziehung zu Ihrem Kind, dann fällt es ihm leicht, etwas von Ihnen anzunehmen.
  • Seien Sie kritisch gegenüber überholten Erziehungsregeln und eigenen Erfahrungen in der Kindheit.
  • Bleiben Sie bei einem Erziehungsstil. Wenn Sie einmal alles durchgehen lassen und bei nächster Gelegenheit gleich schimpfen, verunsichern Sie Ihr Kind zutiefst.
  • Sagen Sie Ihrem Kind in einfachen Worten, worüber Sie sich freuen.
  • Setzen Sie klare und eindeutige Grenzen und bleiben Sie dabei. Wenn Verbote immer aufgehoben werden, kennt sich das Kind nicht aus und beachtet Verbote nicht mehr.
  • Kündigen Sie eine Konsequenz immer vorher an. Nur so kann Ihr Kind sein Verhalten nochmals kurz überdenken und ändern.
  • Angekündigte Konsequenzen müssen auch durchgeführt werden. Unrealistische Drohungen verunsichern Kinder oder fordern die zu Versuchen heraus.
  • Jeder Mensch darf Fehler machen, auch Ihr Kind. Zeigen Sie ihm, wie es sie wieder gut machen kann.
  • Werten Sie Ihr Kind niemals ab. Beziehen Sie Kritik nur auf die konkrete Handlung: „Schade, dass das passiert ist.“ Das Schlimmste für Ihr Kind wäre der Satz, „Jetzt habe ich dich nicht mehr lieb.“
  • Bleiben Sie in allen Situationen respektvoll, auch wenn es schwer fällt. Lassen Sie sich nicht zu Maßnahmen hinreißen, die Sie nicht wollen. Ihr Kind ist Ihnen ausgeliefert, im Guten wie im Bösen.

Interessantes

- Advertisement -Jentschura

Empfehlungen