Ein Löffel voll Glück

Für kalte Tage. Suppen wärmen von innen

Jeder kennt die Aussage, dass eine frisch gekochte Hühnersuppe gesund ist und einer Erkältung einen Riegelvorschieben kann. Was lange als Ammenmärchen galt, ist mittlerweile wissenschaftlich belegt. Die Gründe dafür sind vielfältig: Bei einer Erkältung werden bestimmte weiße Blutkörperchen, unter anderem Neutrophile, freigesetzt. Sie sind für die Entzündungsprozesse während der Verkühlung mitverantwortlich. Hühnersuppe blockiert aber genau diese Blutkörperchen. Zudem enthält sie den Eiweißstoff Cystein, der entzündungshemmend wirkt, und viel Zink, was bei einer Erkältung hervorragende Ergebnisse erzielt. 

Guter Nährstofflieferant Doch nicht nur Hühnersuppe ist gesund. Jegliche Form von Suppe enthält alles, was dem fröstelnden Leib fehlen könnte: Flüssigkeit, Vitamine, Mineralien, Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Steht dann der dampfende Teller vor uns, so löffeln wir langsam und bedächtig los. Die Aufnahme von Nährstoffen in warmer und flüssiger Form sind für den Körper ideal: So kann er aus den Inhaltsstoffen den größten Nutzen ziehen und diese sofort in Energie umwandeln. Und das benötigen wir an kalten Tagen – denn durch andauerndes Frösteln verliert der Körper viel Energie. Apropos Nährstoffe: Oft herrscht die Meinung vor, dass die Vitamine des Gemüses beim Kochen verloren gehen. Das stimmt nicht. Sie bleiben in der Flüssigkeit und stehen dem Körper zur Verfügung. 

Ein weiterer Pluspunkt von Suppen: Experten sind überzeugt, dass das langsame Löffeln stressreduzierend wirkt. Ein Grund mehr, auf den Markt zu gehen und mit saisonalem Gemüse eine feine Suppe zu kochen.

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