Eigentlich sollte ich glücklich sein

  • Der „Babyblues“ kurz nach der Geburt ist normal. Weinen Sie, wenn Ihnen danach ist. Reden Sie darüber, wie Sie die Geburt erlebt haben.
  • Achten Sie auf Ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche. Tun Sie zwischendurch Dinge, die Ihnen Freue machen.
  • Bemuttern Sie ruhig auch sich selbst. Und haben Sie kein schlechtes Gewissen, wenn Sie an sich selbst denken. Je gesunder und ausgeglichener Sie sind, desto besser ist es für Ihr Baby.
  • Verlangen Sie nicht zu viel von sich. Beginnen Sie jeden Tag neu und konzentrieren Sie sich auf die wichtigsten Dinge.
  • Überhören Sie gut gemeinte, aber sinnlose Ratschläge einfach.
  • Sie müssen nicht fit sein, so schnell es geht. Gönnen Sie Ihrem Körper Ruhe und Erholung.
  • Bei Dammschnitt oder -riss helfen Eisauflagen oder (ab dem 4. Tag) Sitzbäder mit Eichenrindenzusatz.
  • Empfehlenswert ist ein Materatzenschutz fürs Bett: Wochenfluss, vermehrtes Schwitzen, Milcheinschuss sorgen sonst für unangenehme Überraschungen.
  • Befreien Sie sich von frauenfeindlichen Schönheitsidealen. Eine junge Mutter darf ein wenig mollig sein. Mit ein paar Reserven sichert die Natur die Ernährung des Neugeborenen. Und übrigens: Umfragen haben bewiesen, dass Männer Frauen nach einer Geburt – trotz oder wegen der zusätzlichen Kilos – attraktiv und besonders weiblich finden.
  • Wenn Sie stillen, verbrauen Sie sowieso mehr Kalorien. Eine Diät ist daher nicht notwendig – und kann fürs Kind sogar schädlich sein. Es genügt, wenn Sie nicht „für zwei“ essen und auf überflüssiges Fett verzichten. Es dauert ein paar Monate, aber Sie bekommen Ihre alte Figur zurück.
  • Zum Wohlfühlen brauchen Sie: Entspannung, körperliche Betätigung und gesunde Ernährung.
  • Werden die „Heultage“ immer schlimmer oder dauern sie länger als 6 bis 8 Wochen, so wenden Sie sich an ihren Arzt.

 

 

Tipps für Väter:

  • Bringen Sie Ihrer Partnerin Verständnis entgegen. Gefühlsschwankungen und Traurigkeit haben nichts mit Hysterie zu tun. Sie werden von Hormonen verursacht, die nach der Geburt auf Jochtouren arbeiten.
  • Machen Sie Ihrer Partnerin nicht zusätzlich Druck. Aufforderungen wie „Lass dich nicht so hängen“ oder „Es ist nicht so schlimm wir du tust“ sind verkehrt. Akzeptieren Sie den momentanen Ausnahmezustand, dank Ihrer Unterstützung wird er vorübergehen.
  • Was Ihrer Partnerin gut tut, ist Abwechslung und Entlastung. Geben Sie ihr die Möglichkeit, etwas zu tun, was ihr wirklich Freude macht – allein oder mir Ihnen. Spielen Sie aber nicht den Märtyrer, wenn Sie sich einmal um Haushalt und Kind kümmern.
  • Kümmern Sie sich um Ihr Baby, auch vor oder nach einem langen Arbeitstag. schon 15 Minuten geben Ihrer Partnerin neue Kraft und stärken gleichzeitig die Vater-Kind-Beziehung.
  • Machen Sie Ihrer Partnerin Mut und erinnern Sie sie daran, dass sie schon die eine oder andere schwierige Situation im Leben überstanden hat.

 

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