Durchgeschlafen und trotzdem müde?

Diagnose und Therapie. Im modernen Schlaflabor des Herz-Jesu Krankenhaus werden Schlafstörungen erkannt

Wie wichtig guter Schlaf ist, zeigt sich erst, wenn er ausbleibt. Man wacht in der Früh auf und verspürt bleierne Müdigkeit. Abgesehen davon, dass Schlafstörungen und Schlafmangel die Betroffenen anfällig für Krankheiten und Depressionen machen, beeinträchtigen sie auch die Konzentration – mit weitreichenden Folgen für den Alltag. Ursachen für Schlafstörungen gibt es viele. Eine davon ist die sogenannte Schlafapnoe. Dabei setzt der Atem während des Schlafs bis zu zehn Sekunden lang aus. Um die Sauerstoffversorgung danach zu sichern, muss das Herz stärker arbeiten. Der Blutdruck steigt, Schlaganfälle, Herzinfarkte und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind mögliche Folgen. Typische Begleiterscheinungen sind Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und verspüren chronische Müdigkeit. 

Schlafapnoe erkennen 
Im Schlaflabor des Herz-Jesu Krankenhauses werden schlafstörende Ereignisse durch eine Polysomnographie erkannt und genaue Schlafprofile sowie individuelle Therapien erstellt. Es handelt sich dabei um ein diagnostisches Verfahren zur Messung physiologischer Funktionen und stellt die umfangreichste Untersuchung des Schlafes einer Person dar. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Abklärung von atmungsabhängigen Erkrankungen während des Schlafes, wie Schnarchen und Atemaussetzern. Das Herz-Jesu Krankenhaus arbeitet mit niedergelassenen Internisten, Lungenfachärzten, HNO-Fachärzten und Allgemeinmedizinern zusammen. Die große Bettenanzahl des Schlaflabors ermöglicht zudem geringe Wartezeiten. In der Internen Ambulanz des Herz-Jesu Krankenhauses findet gemeinsam mit den Ärzten die Besprechung der Ergebnisse aus dem Schlaflabor sowie die der Nachkontrolle statt, damit einem erholsamen, gesunden Schlaf und der wieder gewonnenen Lebensqualität nichts mehr im Weg steht. 

Leitsymptome für schlafassozierte Atmungsstörungen:

  • Bluthochdruck
  • Kopfschmerzen
  • Diabetes
  • Atmungsstörungen
  • Erschöpfung
  • Übergewicht
  • Herzrhythmus Störungen
  • Schnarchen
  • Kognitive Beeinträchtigung
  • Tagesmüdigkeit

Der Ablauf 
Für die Polysomnographie im Herz-Jesu Krankenhaus ist die Überweisung eines HNO- oder Lungenfacharztes oder Internisten nötig. Die Untersuchung selbst beginnt am Abend und endet am nächsten Morgen. Am Körper des Patienten werden Elektroden angebracht, die eine breite Anzahl an Körperfunktionen messen. Nähere Informationen finden Interessierte einen Folder zum Download auf der Internetseite des Herz-Jesu Krankenhaus. 
www.kh-herzjesu.at

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