Direkte Vorbereitung auf die Geburt

  • Lassen Sie sich bei der Wahl des Geburtsortes Zeit. Wenn Sie noch für eine Klinikgeburt entscheiden, besuchen Sie Informationsabende oder bitten Sie um ein persönliches Beratungsgespräch. Wenn Sie eine Hausgeburt in Betracht ziehen, informieren Sie sich bei Arzt / Ihrer Ärztin und bei einem Hebammenstützpunkt.
  • Erstellen Sie (auch als Vater!) eine Liste mit Ihren Wünschen für die Geburt und die Zeit unmittelbar danach. Auf dieser Basis können Sie gezielte Fragen stellen. Einige Anregungen: Wer soll Sie durch die Geburt begleiten? Was möchten Sie ins Geburtszimmer mitnehmen? Haben Sie besondere Vorstellungen, wie z.B. eine Wassergeburt? Wie stehen Sie zu aktiver Geburtseinleitung, Wehentropf, Sprengen der Fruchtblase, elektronischer Herztonüberwachung (CTG), Schmerzmitteln und Kreuzstich? Haben Sie spezielle Wünsche für die erste Stunde nach der Geburt? Planen Sie zu stillen? Soll Ihr Partner über Nacht bleiben können?
  • Besuchen Sie, wenn möglich gemeinsam, einen Geburtsvorbereitungskurs. 
  • Packen Sie alles, was Sie während und nach Geburt brauchen, in eine leichte Tasche. 
  • Fahren Sie den Weg zur Geburtsklinik ab, vielleicht sogar in der Stoßzeit.
  • Wenn Sie schon ein Kind haben, suchen Sie eine verlässige Betreuungsperson, sie sofort verfügbar ist, wenn sie Geburt losgeht.
  • Bleiben Sie offen für den lebendigen Vorgang der Geburt und akzeptieren Sie jeden Verlauf (aber keine Entscheidung über Ihren Kopf hinweg).
  • Überlegen Sie sich für den Geburtstermin und die Tage danach ein „Alternativprogramm“ (zu zweit?), falls sich Ihr Baby noch Zeit  lässt.
  • Denken Sie an die erste Zeit nach der Geburt: Einige Portionen eingefrorenes Essen, vorbereitete Babywäsche und ein fertiger Entwurf für die Geburtsanzeige sind dann sehr hilfreich!

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