Die pubertierende Familie

  • Passen Sie Ihnen Lebensraum der neuen Situation an und gestalten Sie z.B. die Wohnung um. Sprechen Sie mit Ihrem Sohn, Ihrer Tochter darüber und sehen Sie einen Platz vor, an den er/sie heimkehren kann.
  • Aktivieren Sie frühere Hobbys, z.B. ein Musikinstrument.
  • Planen Sie bewusst Zeit zu zweit, führen Sie Gespräche. So erneuern Sie das Interesse aneinander.
  • Erzählen Sie einander, was Sie bewegt: betrug, Umgang mit den Jugendlichen, Haushalt, Politik, Gott und die Welt,…
  • Kleine Liebesbeweise wirken Wunder. Überlegen Sie, wie Sie Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin zwischendurch Ihre Zuneigung zeigen können.
  • Akzeptieren Sie, dass Konflikte auch in langjähriger Beziehung vorkommen. Versuchen Sie, gemeinsam Lösungen zu finden. Wenn nötig, ziehen sie professionelle Hilfe hinzu.
  • Bauen Sie vor: Kinder wollen liebgewonnene Familienrituale auch nach dem Auszug nicht missen. Mit Familienfeiern, „Jour fixes“ oder einem gemeinsamen Hobby stellen Sie sicher, dass der Kontakt aufrecht bleibt.
  • Akzeptieren Sie die Partner Ihrer Kinder, auch wenn es Ihnen schwer fällt.
  • Freuen Sie sich auf alles, um das Sie während der Familienzeit kinderlose Paare und Singles beneidet haben: eine spontane Städtereise außerhalb der Schulferien, ein kleines Auto ohne Keksbrösel und Kindersitze,…
  • Akzeptieren Sie Ihr erwachsenes Kind als gleichwertig, auch wenn Sie mehr Lebenserfahrung haben. Wiedersehen Sie der Versuchung, zu belehren oder sich aufzudrängen.
  • Wenn Sie Ihr Kind scheinbar überhaupt nicht mehr für Sie interessiert, denken Sie daran, dass oft die Gründung einer eigenen Familie Anlass ist, sich wieder anzunähern.

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