Die letzte Zigarette!

Es gibt nichts Leichteres, als mit dem Rauchen aufzuhören. Ich selbst habe es schon 137-mal geschafft“, sagte der  amerikanische Schriftsteller Mark Twain schon im 19. Jahrhundert, und viele Raucher wider Willen werden ihm wohl auch noch heute zustimmen. Tatsächlich ist der Rauchstopp damals wie heute so etwas wie ein Kraftakt, und die Rückfallquote von Neo-Nichtrauchern ist hoch. Denn das über den Tabakrauch aufgenommene Nikotin hat das höchste Suchtpotenzial aller Suchtmittel und ist etwa im Vergleich zu Heroin oder Kokain sogar schneller wirksam.

Kein Lifestyleproblemchen.
Rauchen ist also alles andere als ein kleines Lifestyleproblemchen, und heute weiß man nicht nur, dass der blaue Dunst körperlich wie psychisch abhängig machen kann, sondern man hat sich auch wissenschaftlich mit den verschiedenen Methoden der Unterstützung beim Rauchstopp auseinandergesetzt. „Jeder Mensch ist anders, und es ist wichtig, in dieser Angelegenheit auch auf die individuellen Bedürfnisse und Notwendigkeiten einzugehen“, sagt der Internist Prim. Dr. Alfred Lichtenschopf, der kürzlich die neuen „Standards und Richtlinien der Tabakentwöhnung“ herausgegeben hat. So weiß man heute aus zahlreichen wissenschaftlichen Studien, dass die meisten Raucher gut beraten sind, professionelle Unterstützung zu suchen, und dass die Kombination mehrerer Methoden zur Raucherentwöhnung am wirksamsten ist.

Schon Kurzbehandlung wirkt!
„Die echte Behandlung der Tabakabhängigkeit ist über eine große Bandbreite der Betroffenen hinweg effektiv. Wirksamkeit ist schon für eine Kurzbehandlung wie zum Beispiel eine mehrminütige Beratung und Information nachgewiesen. Denn diese ist oft der erste Anstoß zur Veränderung des Rauchverhaltens, und selbst wenn die Raucher zu diesem Zeitpunkt keine Entwöhnung umsetzen wollen, verbessert dies eine später stattfindende Intervention“, so Experte Lichtenschopf, der nach der Sichtung der Studien zu diesem Thema auch Effektivität für Einzel-, Gruppen- und Telefonberatungen konstatiert.

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