Der Sommer geht weiter

Wenn der Sommerurlaub langsam sein Ende nimmt, fühlt es sich an, als müssten wir „Wolke 7″ verlassen. Vorbei scheint die Zeit, in der Natur und Teint in seidig goldenem Schimmer erstrahlen. Im Sommer sieht der Mensch einfach besser aus. Und ist auch besser drauf. Ohne viel dafür tun zu müssen. In den kommenden Herbsttagen müssen wir nach und nach auf die Unterstützung der Sonne verzichten. Deshalb aber schon jetzt in einen schönheitstechnischen Winterblues zu verfallen wäre deutlich zu früh.

Sommer vorbei, Haut k. o.!

Der sommerliche Bronzeteint sieht vordergründig entspannter und schöner aus, als er tatsächlich ist. Ein Blick hinter die Fassade verrät: Braune Sommerhaut dürstet nach Pflege und Streicheleinheiten. Denn durch die ständige UV-Bestrahlung der Sommermonate sind nicht nur Sonnenschäden entstanden, sondern meist ist auch ein Defizit an Pflege vorhanden. Selbst wer konsequent durch Sonnencremes der Strahlenbelastung vorgebeugt hat, konnte damit nicht verhindern, dass der Sommer seine Schattenseiten auf Haut und Haar hinterlässt. Denn neben den UV-Strahlen sind Hitze und Wärme besondere Belastungen für die Schönheit. Durch die Erwärmung verdunstet die in der Haut gespeicherte Feuchtigkeit. Trockenheit, Spannungsgefühle, Brenn- und Juckreiz sowie kleine Knitterfältchen treten bereits nach den ersten Sonnentagen des Jahres auf. Das Trügerische dabei ist, dass man die Schäden mit bloßem Auge zunächst nicht erkennen kann. Doch wird nicht bald reagiert, verhärten früher oder später die kollagenen und elastinen Fasern der Haut. Der Teint wirkt rau, ledrig, erschöpft und faltig. Und das jedes Jahr aufs Neue. Nur wer rechtzeitige und regelmäßige Spätsommer-Pflege betreibt, kann den Alterungsprozess bremsen.

 

Regeneration: So wichtig wie Prävention.

Sonnenbräune ist also bezaubernd, aber auch ein Zeichen dafür, dass die Haut gestresst und mit der eigenen Regeneration beschäftigt ist. In den beginnenden Herbsttagen muss sie entstandene Feuchtigkeitsdefizite ausgleichen, UV-Schäden erkennen, Antioxidantien aufrüsten und das Reparatursystem der Zellen bereitstellen. Gezielte Unterstützung von außen erleichtert dem Köper diese Prozesse und lässt die Haut nicht nur geschmeidiger, sondern langfristig auch schöner werden. Denn ohne Pflege würde die Sonnenhaut nicht schimmernd, sondern schuppig aussehen. Pflegende Cremes sind ein spätsommerliches Muss. Idealerweise unterstützt man die Haut nun mit besonderen Pflegestoffen, wie Hyaluronsäure, Aloe vera, Harnstoff, Aminosäuren, Glycerin, Gersten- und Weizenextrakten, die vor allem den Feuchtigkeitsverlust ausgleichen und die Zellen mit Wasser speichernden Molekülen durchtränken. Auf aufpolsternde oder straffende Pflege kann jetzt hingegen verzichtet werden. Bei einem ausgetrockneten Spätsommer-Teint genügt oft bereits die ausreichende Zufuhr von Feuchtigkeit, um kleine Trockenheitsfältchen und Spannungen von innen heraus wieder aufzupolstern. Jetzt ist übrigens auch ein guter Zeitpunkt für sogenannte De-Stress-Cremes. Sie arbeiten mit Vitamin E und C sowie besonders antioxidativ wirkenden Substanzen (z. B. Essenzen der roten Mikroalge) und wenden stress- und umweltbedingte Schäden von der Haut ab, damit sie sich in Ruhe regenerieren kann.

Spätsommerlicher Pflegetipp: Anders als in der Hitze des Sommers, verträgt die Haut jetzt reichhaltige, satte Salbungen mit Öl (z. B. reines Olivenöl, gesundes Mandelöl oder duftendes Kokosöl). Während solch schwere Konsistenzen die Hitze des Sommers in der Haut stauen würden, dienen sie jetzt als deckendes Schutzschild, das das Entweichen von Feuchtigkeit aus der Haut verhindert.

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