Den Puls spüren

Unser Puls ist ein guter „Gradmesser“ für unseren Entspannungszustand. Sind wir aufgeregt, nervös, steigt auch unser Puls. Fühlen wir uns wohl und sind vollkommen entspannt, ist auch unser Puls entsprechend niedrig. Bei dieser Entspannungsübung geht es darum, dass man seinen Puls wahrnimmt und ihn damit beeinflusst. Also eine Art Biofeedback, bei dem es darum geht, bestimmte Körpersignale zu empfangen und zu beeinflussen. Vielleicht kennen Sie auch das „negative Biofeedback“. Man kommt beispielsweise in eine Prüfungssituation, ist nervös und aufgeregt, spürt die weichen Knie. Und nur durch diese Wahrnehmung wird man noch nervöser, als man ohnehin schon ist.
Gut, aber nun zur Entspannungsübung:

  • Begeben Sie sich an einem Ort, wo Sie nicht gestört werden.
  • Setzen Sie sich locker hin und konzentrieren Sie sich ganz auf Ihren Körper.
  • Legen Sie dann die Hände so zusammen, dass sich die Fingerspitzen berühren. Also Daumen auf Daumen, Zeigefinger auf Zeigefinger etc.
  • Drücken Sie dann die Fingerspitzen so zusammen, bis Sie schließlich Ihren Puls wahr nehmen.
  • Atmen Sie dabei gleichmäßig und ruhig. Achten Sie vor allem auf das Ausatmen. Langsam ausatmen. Zählen Sie beim Ausatmen von 1 bis 10.
  • Sie werden Ihren Puls immer besser spüren. Sie werden auch merken, dass Ihr Puls mit dem Andauern der Übung ruhiger wird. Und genau diese Wahrnehmung wirkt wiederum positiv auf die Entspannung.
  • Machen Sie diese Übung so drei bis fünf Minuten lang, ohne dabei auf die Uhr zu schauen.

Für diese Entspannungstechnik werden Sie anfangs etwas Übung benötigen, bis Sie richtig wirkt. Aber wenn Sie sie mal richtig beherrschen, können Sie innerhalb weniger Minuten tief entspannen.

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