Coole Brillen sind mehr als ein Mode-Accessoire

Zertifizierter UV-Schutz und gute Gläser schützen auch die Augen der Kleinsten. Schick dürfen sie natürlich schon sein.

Wussten Sie, dass die Hornhaut des Auges einen Sonnenbrand bekommen kann? Unscharfes Sehen und Tränen treten häufig auf – ein Augenarzt sollte dann unbedingt konsultiert werden. Denn Langzeitfolgen sind nicht ausgeschlossen: Linsentrübung kann entstehen, es droht Grauer Star. 

Im hinteren Teil der Augen wird die Netzhaut in Mitleidenschaft gezogen, das Risiko für Makuladegeneration (Erblindungsgefahr) steigt. Besonders gefährdet sind Menschen mit hellen Augen, da die Strahlen der Sonne leichter als bei dunklen durch die Iris bis zur Netzhaut nach hinten dringen können. 

Bei Kindern unter 10 Jahren beträgt die UV-B-Durchlässigkeit der Augenlinse noch 75 Prozent. Das macht sie besonders anfällig für Sonnenschäden. Erst ab 25 Jahren sind es dann nur mehr 10 Prozent. „Dennoch trägt die Mehrheit der Kinder keine Sonnenbrille. Kein Wunder, dass 23 Prozent der lebenslangen UV-Belastung bis zum 18. Lebensjahr das Auge erreicht“, warnt Markus Gschweidl, Bundesinnungsmeister der Augenoptiker. Das lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Also dann – ran an die coole Sonnenbrille! Lassen Sie Ihr Kind das Modell auswählen, das ihm am besten gefällt und drücken Sie ein Auge zu, wenn es nicht unbedingt Ihren modischen Geschmack trifft. Hauptsache sicher! Achten Sie aber immer auf die Bezeichnung „UV-400“ oder „100 % UV-Schutz“.

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