Brot köstlich und gesund!

Brot gehört einfach zu einer gesunden Ernährung dazu“, weiß Bäcker-Innungsmeister Josef Schrott. Und: „Weil das Brot so wichtig ist und noch dazu ein Grundnahrungsmittel darstellt, sollte es täglich auf den Tisch kommen“, sagt Ernährungswissenschafterin Mag. Angela Mörixbauer. Grundsätzlich rät die österreichische Ernährungspyramide, täglich eine Portion Brot oder Gebäck (ca. 50 bis 70 Gramm) zu essen. „Ein richtig gutes Brot, das schmeckt nicht nur, sondern hat auch einen hohen gesundheitlichen Stellenwert“, ergänzt Stefan Szihn, Geschäftsführer der Szihn Bäckerei. Und: Dass man mit Brot auch abnehmen kann, hat das Institut für Ernährungswissenschaften der Universität in Gießen bewiesen. 50 Prozent der Studienteilnehmer konnten mit einer ballaststoffreichen Brotdiät ihr Gewicht um rund sechs Kilogramm reduzieren. Daher der Tipp führender Ernährungsexperten: „Greifen Sie öfters zu Vollkornbrot, denn die im Vollkornbrot enthaltenen Ballaststoffe sorgen für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl“.

Die Geschichte. Brot gehört zu den ältesten und nahrhaftesten Nahrungsmitteln überhaupt. Es wird vermutet, dass der Mensch schon vor rund 10.000 Jahren damit begann, das vorher wild wachsende Getreide systematisch anzubauen. Das zerriebene Getreide mit Wasser gemischt – das waren die Zutaten für das älteste Breirezept. Nun fehlte nur noch etwas Hitze, um ein Brot herstellen zu können. Die fladenförmigen Brote wurden auf von Feuer erhitzten Steinen gebacken. Das Ergebnis war, wie man sich vorstellen kann, hart und trocken. Zwei bedeutende Erkenntnisse haben das Brotbacken entscheidend geprägt: Das war zum einen der Bau von Backöfen. Die ersten einfachen Öfen bestanden nur aus einem Topf. Sobald das Brot fertig war, wurde der Topf umgekehrt auf den heißen Stein gestürzt. Die zweite Erfindung war der Einsatz von Hefepilzen. Die Hefe trägt dazu bei, das Brot lockerer zu machen, und verfeinert außerdem seinen Geschmack. Im Mittelalter galt das hellere, zumeist aus feinerem Mehl hergestellte Brot als besonders kostbar. Dieses war deshalb den wohlhabenden Menschen vorbehalten. Für die ärmeren Schichten war höchstens das dunkle Brot noch erschwinglich. Die ersten Bäckereien entstanden in den mitteleuropäischen Städten um das Jahr 1000. Zuvor war die Brotherstellung vor allen den Klöstern vorbehalten.

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