Bestrafung!

Meist gibt es einen Anlassfall, der zum Ärger geführt hat. Das Kind benimmt sich schlecht, macht Fehler oder fällt in der Öffentlichkeit (Kindergarten, Schule) durch sein Verhalten negativ auf.

Reaktionen der Eltern:
Ärger: „Du machst jetzt sofort, was ich Dir sage!“
Vergeltung: „Ich werde es Dir schon zeigen! Du verdienst eine ordentliche Strafe!
Verurteilung: „Du bist schlecht, ich akzeptiere Dich nicht!“
Abschreiben: „Du wirst das nie schaffen, aus Dir wird nichts!“
Liebesentzug: „Du kannst sehen, wo Du bleibst. Du interessierst mich nicht mehr!“

Verbote:

  • Hausarrest!
  • Fernsehverbot!
  • Naschverbot!
  • Hofverbot!
  • Taschengeldentzug!
  • Computerverbot!
  • und vieles mehr!

Kinder reagieren auf Bestrafung!

Kinder wollen von ihren Eltern geliebt werden und sind meist sehr betroffen, wenn sie eine Bestrafung erfahren – besonders dann, wenn diese zu hart ausfällt. Bestrafung führt selten zu Einsicht! Ganz im Gegenteil – eine Verhaltensänderung tritt selbst dann nicht ein, wenn das Strafausmaß erhöht wird.

Reaktionen der Kinder:
Auflehnung: „Das ist gemein, ich mach es nicht!“
Furcht: „Es wird vielleicht etwas Schreckliches passieren, ich bin verloren!“
Schuldgefühle: „Ich bin schuld, wenn sich meine Eltern ärgern!“
Verunsicherung: „Niemand mag mich, ich bin nichts wert!“
Rebellion: „Ich mache was ich will, es ist mir alles egal!“

Taten:

  • Aufgaben verweigern
  • Schule schwänzen
  • Regeln nicht einhalten
  • Konsum von Alkohol oder Drogen
  • Schwächere unterdrücken
  • Kampfbereitschaft steigt
  • Anzeigen, Vorstrafen

Autor: Dr. Belinda Mikosz, „Das kleine 1×1 der Erziehung

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